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Johannes Kotte

Biografien
Johannes Kotte

*  1908 Dresden
† 1970 Pirna


Der künstlerische Werdegang von Johannes Kotte beginnt 1924-26 mit einer Lehre als Zeichner in einer Fahnenfabrik. Im Anschluss studiert er an der Staatlichen Akademie für Kunstgewerbe in Dresden in den grafischen Fachklassen bei Paul Herrmann und Georg Erler. 1930 arbeitet Kotte für ein Jahr in seinem erlernten Beruf bei der Flaggendruckerei Pirna und unternimmt in dieser Zeit ausgedehnte Wanderungen durch Böhmen und Mähren. In den folgenden zwei Jahren ist er als freiberuflicher Maler in Pirna tätig. 1933-41 arbeitet Kotte als Aushilfsangestellter und Grafiker. 1941 wird er zum Kriegsdienst eingezogen und gerät später in Gefangenschaft. Von 1946 bis Anfang der 1960er Jahre ist er als Müller im väterlichen Betrieb in Pirna-Rottwerndorf tätig. Zusätzlich arbeitet er im Verband Bildender Künstler der DDR mit. In den 1950er und 1960er Jahren entstehen farbintensive Porträts, Landschaften, Tierbilder und Stillleben, fast ausschließlich Aquarelle. Von 1962 bis kurz vor seinem Tod arbeitet Kotte als Szenenbildner beim Fernsehfunk und als Filmbildner im DEFA-Trickfilmstudio in Dresden. Im Januar 1970 stirbt Johannes Kotte in Pirna.