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Karl Horst Hödicke

Biografien
Karl Horst Hödicke

*  1938 Nürnberg

1937 wird Karl Horst Hödicke in Nürnberg geboren. 1945 flüchtet seine Familie flüchtet nach Wien und kehrt erst 1957 nach Deutschland zurück. In Berlin beginnt Karl Horst Hödicke an der TU Berlin 1959 ein Architekturstudium, wechselt aber nach einem Semester an die Hochschule für Bildende Künste zu Professor Thieler. Karl Horst Hödicke tritt 1961 der Künstlergruppe Vision bei und gründet nach Beendigung seines Studiums 1964 die legendäre Produzentengalerie Großgörschen 35 u.a. mit Markus Lüpertz und Bernd Koberling. 1966 geht Karl Horst Hödicke für 2 Jahre nach Amerika, dort produziert er mehrere experimentelle Kurzfilme. Nach seiner Rückkehr aus Amerika erhält er 1968 ein Stipendium an der Villa Massimo. Karl Horst Hödicke beginnt nach 1970 auch mit plastischen Prozessen zu experimentieren, z.B. die Arbeit "Kalter Fluss" (1972), in der er aus an der Wand oder Decke hängenden Eimern schwarzen Teer ausfließen lässt. 1974 beruft ihn die Hochschule der Bildenden Künste Berlin als Professor, wo er bis 2005 eine eigene Malklasse unterhält. Karl-Horst Hödicke gilt als einer der Wegbereiter des deutschen Neoexpressionismus und als einer der bedeutenden Vertreter der Neuen Figuration.