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Katherine Bernhardt

Biografien
Katherine Bernhardt

*  1975 Saint Louis/Missouri

Katherine Bernhardt zählt seit einigen Jahren zur Elite der jungen amerikanischen Kunstszene. Im Jahr 1975 in St. Louis/Missouri geboren, erhält sie 1998 ihren BFA am Art Institute of Chicago. Im Jahr 2000 folgt der MFA an der School of Visual Arts New York. Bekanntheit erlangt Katherine Bernhardt Mitte der 2000er Jahre durch ihre Porträts teils typisierter, teils bekannter Supermodels, die sie als Diven und It-Girls der dekadenten, kosmopolitischen Gesellschaft darstellt. In Ausstellungen wie „Kiss Me Kate“ in der Stockholmer Galeri Loyal persifliert sie durch gelangweilte Blicke und ausgefahrene Ellbogen das Fashion-Business und streift seine psychologischen Schattenseiten. Charakteristisch für Bernhardts Malerei sind ihre schnelle Arbeitsweise und ein nahezu brutaler Farbauftrag, den sie mit vehementen Pinselhieben vollzieht. Dieser wilde, expressive Stil zieht sich durch ihre gesamten Werkserien. Infolge der zahlreichen Besuche von Katherine Bernhardt in Marokko und ihrer Faszination für das Land entsteht um 2010 eine Reihe farbenreicher, abstrakter Kompositionen, die sie in der Ausstellung „Tombouctou 52 Jours“ in der New Yorker Galerie Canada präsentiert und deren Ornamentik die Künstlerin auch auf die Galeriewände überträgt. In ihre darauffolgenden Werke integriert sie in Zusammenarbeit mit ihrem Ehemann, dem marokkanischen Teppichhändler Youssef Jdia, neben Streifen aus Mode-Magazinen auch Collage-Elemente aus dem Textilgewerbe. Gesteigerte Aufmerksamkeit erhält Katherine Bernhardt durch ihre großformatigen Leinwände der letzten Jahre, in denen sie alltägliche Objekte mit knalligen Acryl- und Spraypaint-Farben in Pop-Art-Manier zu humoristischen Repetitionen kombiniert: Hamburger, Zigaretten, Basketbälle und Handys gehören zu Katherine Bernhardts beliebtestem Formenvokabular, aus dem die in Brooklyn ansässige Malerin für ihre modernen Stillleben schöpft. So etwa 2014 in den Ausstellungen „Stupid, Crazy, Ridiculous, Funny Patterns“ in der New Yorker Galerie Canada, mit der die Künstlerin eine enge Zusammenarbeit pflegt, und „Doritos and Diet Coke“ in den China Art Objects Galleries in Los Angeles. Neben der Galerie Canada und der Galeri Loyal wird die Künstlerin auch von der Kopenhagener Galerie V1, der Pariser Galerie Suzanne Tarasieve und der Saatchi Gallery in London vertreten.