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Kees van Dongen

Biografien
Kees van Dongen

*  1877 Delfshaven
† 1968 Monte Carlo


Der holländische Maler Kees van Dongen wird in der Nähe Rotterdams in Delfshaven 1877 geboren. Die Impressionisten wecken sein Interesse an der Kunst und beeinflussen seinen Stil in seinem anfänglichen Schaffen. An der Akademie von Rotterdam studiert er Malerei, jedoch bricht er das Studium ab und arbeitet für die Zeitschriften "Groene" und "L'assiette au Beurre". Seine Zeichnungen von Hafenszenen und Freudenmädchen lösen in der Öffentlichkeit Skandale aus. Anschließend geht er 1897 nach Paris, dort lebt er im Atelierhaus "Bateau-Lavoir", in dem sich später auch Pablo Picasso einmietet. Auch in Paris arbeitet er für Zeitschriften wie "Revoue Blanche" und "L'assiette au Beurre". Erstmals stellt er 1903 in Paris aus und schliesst sich 1905 der Künstlerbewegung der Fauves an. Trotzdem lässt er seine Affinität zu den deutschen Expressionisten erkennen und stellt gemeinsam mit Künstlerkollegen der Gruppe "Die Brücke" aus. Am Ende des zweiten Weltkrieges wird er von den gehobenen Gesellschaftskreisen häufig beauftragt, Porträts von Berühmtheiten zu fertigen und wird somit zum Chronisten der Gesellschaft der 20er und 30er Jahre. Er zählt zu den Fauvisten und dennoch ist sein Stil auch mit den deutschen Expressionisten verwandt. Durch seine außergewöhnliche Farbgebung finden vor allem seine Porträts, aber auch seine ausdrucksstarken Bildnisse und Landschaften große Beachtung. Der Künstler stirbt 1968 in Monte Carlo.