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Ludwig von Beethoven

Biografien
Ludwig von Beethoven

*  1770 Bonn
† 1827 Wien


Ludwig van Beethoven wird am 17. Dezember 1770 in Bonn getauft. Er stammt aus einer Musikerfamilie, sein Vater Johann van Beethoven, Tenorist der Bonner Hofkapelle, als auch sein Großvater sind sehr musikalisch und Verehrer der Musik. Er erhält Unterricht von seinem Vater, bei dem Sänger und Schauspieler Tobias Pfeiffer und später von dem Organist Aegidius van den Enden unterrichtet. Im zarten Alter von acht Jahren gibt Ludwig van Beethoven am 26. März 1778 sein erstes Konzert in Bonn. Im Jahr 1782 kommt Beethoven zu seinem Hauptlehrmeister, dem Hoforganisten und Schriftsteller Christian Gottlob Neefe. Ab dem Jahr 1784 wird er in den Besoldungslisten der Bonner Hofkapelle geführt, Ludwig hat schon ab 1783 zeitweise seinen Lehrer vertreten. Es erscheinen erste Veröffentlichungen in Bonn. Ludwig van Beethoven pflegt enge Kontakte zur Familie Breuning, die für seine Wiener Jahre von besonder Wichtigkeit sind. Im Frühjahr 1787 reist Ludwig van Beethoven erstmals nach Wien, um bei W. A. Mozart zu studieren. Da seine Mutter während seiner Reise schwer erkrankt, bricht Beehoven seinen Aufenhalt ab und reist zurück. Ende des Jahres 1790 trifft Johann Haydn in Bonn mit Ludwig van Beethoven zusammen. Im November 1792 erlebt Beethoven seinen 2. Wien-Aufenthalt, um bei Johann Haydn seine Studien fortzusetzen und 1794 abzuschließen. Der Graf Waldstein öffnet Beethoven die Türen der Wiener Gesellschaft, wo er trotz seines bisweilen als exzentrisch empfundenen Auftretens bald als Pianist und Improvisator sehr geschätzt wird. Im Jahr 1795 gibt Ludwig van Beethoven im Burgtheater sein erstes öffentliches Konzert in Wien. Es sind seine Gönner, durch ihre Unterstützung ist es möglich, dass Ludwig van Beethoven ein Leben als freier Künstler führen kann. Besonders hervorzuheben ist Erzherzog Rudolf, der ab 1803 nicht nur Beethovens Schüler, sondern auch einer seiner großzügigsten Gönner wird. Im Jahr 1794 nimmt Ludwig van Beethoven erste Anzeichen eines Gehörleidens wahr, sein Zustand verschlimmert sich ab 1801 zusehends und führt schließlich zur völligen Taubheit. Dennoch fallen in diese Jahre seine größten Schöpfungen. Bereits 1815 aber gibt Ludwig van Beethoven sein letztes Konzert, da er nicht mehr in der Lage ist, selbst zu spielen oder zu dirigieren. Beethovens letzten Jahre sind vor allem geprägt durch seine Krankheit und das schwierige Verhältnis zu seinem Neffen Karl, den Beethoven nach dem Tod seines Bruders zu sich nimmt. Beethoven komponiert in diesen Jahren nur noch wenig, erschafft aber mit Missa Solemnis (1822) und seiner 9. Sinfonie (1824) vielleicht seine reifesten Werke. Am 26. März 1827 stirbt Ludwig van Beethoven in Wien an einer chronischen Bleivergiftung.