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Mario Merz

Biografien
Mario Merz

*  1925 Mailand
† 2003 Turin


1925 wird in Mailand Mario Merz geboren. Merz wird nach seinem kurzem Medizinstudium in Turin Mitglied der antifaschistischen Widerstandsgruppe "Giustizia e Libertà" (Gerechtigkeit und Freiheit). Im Zusammenhang mit seiner politischen Arbeit wird Merz 1945 verhaftet und verbringt kurze Zeit im Gefängnis. Nach seiner Entlassung beginnt Mario Merz sich der Kunst zuzuwenden. Merz lässt sich In Turin, wo Merz sich niederläßt, malt Merz anfänglich Ölbilder, in die er ab 1960 informelle Spiralen integriert. Mario Merz wendet sich aber ab 1966 von der informellen Kunst wieder ab und sucht in den Dingen selbst Sinnbilder für den Zusammenhang von Natur und Kultur. Durch die Kombination von Neonröhren und Neonschrift mit alltäglichen Dingen wie Flaschen und Schirmen entstehen seine berühmten Lichtobjekte. Mit diesen Objekten wird Mario Merz zu einem der Hauptvertreter der Arte Povera. Die Merz-typischen Iglus, die ab 1968 entstehen, versinnbildlichen für Merz eine Form für den Zusammenhang zwischen Innen und Außen, für das Bergende und Schützende findet. Ein Jahr später tauchen im Werk von Mario Merz dann die Fibonacci-Zahlen wiederholt auf. Ab 1977 verbindet Mario Merz seine Metaphern - die Fibonacci-Zahlen und anderen ikonografische Motive - mit einer gestischen, farbig intensiven Malerei. Mario Merz stirbt am 9. November 2003 in Turin.