Ketterer Kunst Logo

Detailsuche

Das internationale Auktionshaus für den Kauf und Verkauf von
Martin Kobe

Biografien
Martin Kobe

*  1973 Dresden

Martin Kobe ist einer der interessantesten Vertreter der figurativen "Neuen Leipziger Schule". Neben Neo Rauch, Matthias Weischer oder Tim Eitel gilt Martin Kobe als einer der wichtigen Maler dieser Generation.
Zur Welt kommt Martin Kobe im Jahr 1973 in Dresden. Er nimmt 1995 ein Studium bei Arno Rink an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig auf und lernt damit bei einer der Koryphäen der Leipziger Schule. 2000 nimmt Arno Rink den Studenten Martin Kobe als Meisterschüler an, 2003 beendet Martin Kobe das Studium.
Seither ist Martin Kobe als freier Künstler tätig. Charakteristisch für die Malerei des Martin Kobe ist die Darstellung visionärer Architekturen. Irreale Gebäudekomplexe in futuristisch anmutender, aggressiver Dynamik beherrschen das Oeuvre. Hervorzuheben ist auch der Kolorismus: Starke Farbigkeit dominiert, wobei Rot-Orange-Töne durch ihre Kontrastierung mit kühlen Grün-Blau-Nuancen einen heftigen Dualismus erzeugen. Die Malfläche nimmt in ihrer Glätte in manchen Passagen eine gleichsam übermenschliche, wie industriell erzeugte Perfektion an, die mit bewusst unfertigen, malerisch belassenen Bildpassagen kontrastiert und so den Werkcharakter der Arbeiten subtil thematisiert.
Martin Kobe kann ab den 2000er Jahren zahlreiche Einzelausstellungen in Deutschland, aber auch in den Vereinigten Staaten und Großbritannien bespielen. Im Jahr 2007 zeigt die Dresdener Kunsthalle im Lipsiusbau die Schau "Martin Kobe. The centre cannot hold". Martin Kobe lebt und arbeitet in Leipzig.