Max Klinger
1857 Leipzig
1920 Großjena
Ein Grundcharakteristikum der Kunst von Max Klinger ist der Symbolismus mit antik-mythologischen und christlichen Bezügen und Inhalten. Zu seinen malerischen Hauptwerken zählen "Kreuzigung" (1890), "Christus im Olymp" (1897), "Die griechische Geisteswelt" (1909 für Leipzig als Aulagemälde der Universität, zerstört).
In seinem bildhauerischen Werk orientiert sich Klinger an der neu entdeckten griechischen Polychromie und er verwendet farbige Steine, so bei "Die neue Salome" (1893) und "Kassandra" (1886-1895). Als sein Hauptwerk gilt hier die monumentale Statue des sitzenden "Beethoven" (1886-1902, Leipzig, Neues Gewandhaus).
Den bedeutsamsten Teil des künstlerischen Werks von Max Klinger stellt sein grafisches Werk dar. Es zählt zu den besten Leistungen der deutschen Grafik der Neuzeit, sowohl was das Technische, Künstlerische und Narrative angeht. Max Klinger setzt die Technik der Radierung und der Aquatinta in jeder Hinsicht meisterhaft ein und entwickelt sie weiter. Es entsteht ein umfangreiches Werk von Radierfolgen.
Max Klinger stirbt am 4.7.1920 in Großjena bei Naumburg.
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