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Max Lacher

Biografien
Max Lacher

*  1905 München
† 1986 Mümchen


Max Lacher studiert zunächst an der Münchner Kunstgewerbeschule, dann an der Kunstakademie bei Julius Diez. 1926 folgt ein Studienaufenthalt in Paris, in dessen Anschluss er für einige Jahre in Hannover und Berlin als Porträtmaler arbeitet. 1931 wird dem Künstler der Dürer-Preis der Stadt Nürnberg verliehen, seinen Lebensunterhalt muss er jedoch als Gebrauchsgrafiker und Schaufensterdekorateur bestreiten. Mit einem monumentalen Wandbild, das die Reichspost 1935 bei ihm bestellt, hat Lacher auch kommerziell ersten Erfolg. Dieser zieht weitere Aufträge nach sich: Wandgemälde, Fresken, Mosaike und Glasfenster bieten ihm die Möglichkeit, seine technische Vielseitigkeit unter Beweis zu stellen. Das Angebot für eine Lehrtätigkeit an der Kölner Werkkunstschule scheitert 1937 an seiner Weigerung, Parteimitglied der NSDAP zu werden. Die Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg sind geprägt vom Wiederaufbau seines Ateliers, das 1943 durch einen Brand komplett zerstört wurde. Als freier Grafiker und Maler arbeitet er hauptsächlich an Monumentalaufträgen, daneben entstehen Hinterglasbilder, Steinintarsien und Keramik. Regelmäßig nimmt er an der Großen Münchner Kunstausstellung teil. Ab Ende der 1950er Jahre entstehen auch großformatige druckgrafische Arbeiten. Bis zu seinem Tod im Jahr 1986 stellt Lacher immer wieder in München aus und ist bei der Leitung der Münchner Sezession und der Ausstellungsleitung im Haus der Kunst tätig.