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Michael Heizer

Biografien
Michael Heizer

*  1944

Michael Heizer wurde in den 1960er Jahren mit seinen Land Art-Projekten, aber auch mit seinen Fotografien, Grafiken, Gemälden und Skulpturen zu einer internationalen Berühmtheit.
Geboren wurde Michael Heizer 1944 in Berkeley / Kalifornien. Nach einem Studium am San Francisco Art Institute (1963 / 1964) befasste sich Michael Heizer zunächst mit Malerei und schuf am Abstrakten Expressionismus angelehnte Bilder (1965 / 1966), bevor er durch die Beschäftigung mit der Minimal Art (1966-1968) zu einer strengeren Formensprache gelangte. Ein Umzug nach New York 1966 begünstigte schließlich die ersten Land Art-Projekte Michael Heizers, die ab 1967 entstanden: Den jungen Künstler reizte weniger die pulsierende Metropole als vielmehr die freie Natur des Umlandes.
In rascher Folge schuf Michael Heizer nun seine großen Land Art-Arbeiten, die aus künstlichen Eingriffen in Landschaftsformationen und deren prozesshafter Veränderung durch die Naturgewalten bestanden - beispielsweise kratzte er ein geometrisches Muster auf den Boden der Mojave-Wüste (1967). Zu den bedeutendsten Projekten jener Zeit rechnet "Double Negative" (1969) in der kalifornischen Wüste, wo Michael Heizer zwei riesige, aufeinander Bezug nehmende Gräben ausheben ließ. Auch im stadtnahen Bereich hatte Michael Heizers Land Art ihren Wirkungsraum: Für "Munich Depression" (1969) hob er eine Vertiefung in der Baustelle für das zu jener Zeit komplett neu erstehende, viel diskutierte Stadtviertel München-Neuperlach aus.
Fotografien und Filme von unabhängigem Kunstwert dokumentieren und fixieren die Land Art Michael Heizers und haben sie für Museen und Sammler erschlossen.
In den 1970er Jahren widmete sich Michael Heizer wieder zunehmend den hergebrachten Gattungen und schuf Handzeichnungen auf Zinkplatten, Holzskulpturen und monochrome Gemälde mit geometrischen Formen in Grautönen. Michael Heizer lebt und arbeitet in New York.
Michael Heizer war Teilnehmer der Kasseler documenta 6 (1977) und der Venezianischen Biennale von 1998. Seine Werke finden sich in renommierten internationalen Museen und öffentlichen Sammlungen wie dem Lenbachhaus in München, dem Museum of Contemporary Art in Los Angeles oder der Vancouver Art Gallery.