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Michael van Ofen

Biografien
Michael van Ofen

*  1956 Essen

Michael van Ofen, einer der bedeutendsten Maler zwischen Figuration und Abstraktion, kommt im Jahr 1956 in Essen zur Welt. 18-jährig übersiedelt er nach Düsseldorf und schreibt sich dort an der renommierten Akademie der Schönen Künste ein. Im Jahr 1982 schließt Michael van Ofen seine Ausbildung erfolgreich ab.
Zunächst wendet sich Michael van Ofen der Fotografie zu, doch schon bald beginnt er die Arbeit an seinem bedeutenden malerischen Gesamtwerk. Er setzt, ein Kind der "Postmoderne", bei der Kunstgeschichte an: Werke besonders des 19. Jahrhunderts, Landschaften, Porträts und Genrestücke, werden zum Ausgangspunkt seiner "Aneignungskunst". Bewusst sucht van Ofen auch die Anknüpfung an die technische Meisterschaft der älteren Malerei. Immer aber erscheinen seine Arbeiten ganz neuartig, von den Vorlagen unabhängig: Michael van Ofen reduziert und abstrahiert das Ausgangsbild, verleiht ihm mit wenigen, virtuos gesetzten Pinselstrichen eine überraschend neue Anmutung, zwar figurativ, aber doch in deutlicher Nähe zur Abstraktion.
Auf Vorlagen verzichtet Michael van Ofen in seinen jüngeren Werken. Zurück bleiben Malereien, die die Grenze zwischen Figuration und Gegenstandslosigkeit souverän zur Auflösung bringen und Erinnerungsbilder generieren.
Seine charakteristischen Gemälde zeigt Michael van Ofen auf internationalen Einzelausstellungen, zuletzt etwa in London (2012), Los Angeles (2008) oder Tokio (2008). Seine Werke werden in Museen wie der Hamburger Kunsthalle, dem Museum Kurhaus Kleve, dem Kaiser Wilhelm Museum in Krefeld und dem Von der Heydt Museum in Wuppertal der Öffentlichkeit präsentiert.
Michael van Ofen lebt und arbeitet in Düsseldorf.