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Neo Rauch

Biografien
Neo Rauch

*  1960 Leipzig

Neo Rauch, geboren 1960 in Leipzig, ist ein Protagonist der "Neuen Leipziger Schule". Die Künstler der "Neuen Leipziger Schule" werden einerseits durch ihren Studienort, die "Hochschule für Grafik und Buchkunst" in Leipzig, andererseits auch durch ihre Lehrer, unter ihnen Bernhard Heisig, Wolfgang Mattheuer, Werner Tübke oder Arno Rink, die ihrerseits zur ersten und zweiten "Leipziger Schule" gehören, geeint.
Neo Rauchs künstlerischer Weg ist untrennbar mit der Leipziger "Hochschule für Grafik und Buchkunst" verwoben: Dort absolviert er zwischen 1981 und 1986 sein Malereistudium, ist bis 1990 Meisterschüler bei Bernhard Heisig, wirkt von 1993 bis 1998 als Assistent und hat von 2005 bis 2009 eine Professur für Malerei und Grafik inne, der sich eine Honorarprofessur unmittelbar anschließt.
Neo Rauchs Gemälde und Zeichnungen sind einer figurativen Bildsprache verpflichtet. Es sind häufig ähnliche Motive, die in seinen Werken auftauchen, etwa riesenhaft erscheinende Figuren von ähnlicher Typisierung, oft sind die Szenen in eine Landschaft eingebettet. Diese Elemente, die Neo Rauch mit biomorph abstrahierten, wabernden Blasen und Schriftzügen kombiniert, die bisweilen den Bildtitel wiedergeben, vereinen sich zu einer rätselhaften, in ihrer Symbolkraft faszinierenden Bildwelt.
Neo Rauchs Werke sind auf dem Kunstmarkt hoch geschätzt. Seine Bilder sind darüber hinaus Besuchermagneten in großen Einzelausstellungen, so etwa 2007 im Metropolitan Museum of Art in New York, 2010 in der Doppelschau "Begleiter", die im Museum der Bildenden Künste in Leipzig und zeitgleich in der Pinakothek der Moderne in München zu sehen ist, oder 2011 im Museum Frieder Burda in Baden-Baden. Darüber hinaus sind Neo Rauchs Arbeiten in renommierten internationalen Museen und Sammlungen wie beispielsweise dem Museum of Modern Art in New York, dem Stedelijk Museum in Amsterdam oder der Hamburger Kunsthalle vertreten.