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Nicola De Maria

Biografien
Nicola De Maria

*  1954 Foglianise (Italien)

Nicola De Maria zählt zu den wichtigen Vertretern der italienischen Gegenwartskunst.
Zur Welt kommt Nicola De Maria im Jahr 1954 in Foglianise. In den beginnenden 1970er Jahren befasst sich Nicola De Maria zunächst mit der Fotografie. Zu dieser Zeit übersiedelt er auch nach Turin.
Hier entstehen ab der Mitte des Jahrzehnts Bleistift- und Pastellzeichnungen sowie Wasserfarbenmalereien auf Schreibpapier. Bald widmet sich Nicola De Maria auch den ersten Leinwandgemälden, und 1977 schafft er seine erste Wandmalerei in Mailand. Nicola De Maria zählt 1979 zu den Mitgliedern der Transavanguardia, hält sich aber, anders als Francesco Clemente, Enzo Cucchi, Sandro Chia und Mimmo Paladino, an die Abstraktion.
Die farbenprächtigen, ornamental und rhythmisch anmutenden Werke von Nicola De Maria zeigen nur gelegentlich figurative Anklänge. Eine optimistische und energiegeladene Ausstrahlung ist grundlegendes Wesensmerkmal der Arbeiten des Nicola De Maria. Lebenslust und Fröhlichkeit sprechen aus den Werken, zu denen neben Leinwandmalereien vor allem Arbeiten auf Papier zählen. Selbst Samt findet sich als Bildträger.
Nicola de Maria kann zahlreiche internationale Einzelausstellungen bespielen, darunter Schauen im Kunstverein Ludwigsburg, in der Liechtensteinischen Staatlichen Kunstsammlung in Vaduz oder im Museo d´Arte Contemporanea in Rom. Die Galleria Civica d´Arte Moderna e Contemporanea in Turin zeigt 2013 eine große Schau der Arbeiten auf Papier, die mit über 300 Exponaten die Schaffenszeit von den 1970er Jahren bis in die Gegenwart umspannt. Eine umfassende Katalogpublikation begleitet die Ausstellung.
Nicola de Maria lebt und arbeitet in seiner Geburtsstadt Foglianise und in Turin.