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Norbert Schwontkowski

Biografien
Norbert Schwontkowski

*  1949 Bremen-Blumenthal
† 2013 Bremen


Norbert Schwontkowski, der große Poet der zeitgenössischen figurativen Malerei, kommt im Jahr 1949 in Bremen-Blumenthal zur Welt.
An der Bremer Hochschule für Gestaltung sowie an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg absolviert er seine Ausbildung (1968-1973). Später macht Norbert Schwontkowski selbst Karriere als Hochschullehrer, gekrönt von einer Professur für Malerei und Zeichnung in Hamburg (ab 2005).
Die Malerei von Norbert Schwontkowski zeigt Alltägliches und Absurdes, immer in lyrischer, melancholischer Gestimmtheit. Existenzialismus ohne Pathos, tiefe und echte Spiritualität, auch hintergründiger Humor kennzeichnen seine Arbeiten. Die bemerkenswerte Maltechnik trägt einiges zur Bildwirkung bei: Öl, Pigmente und Metalloxyd arbeitet Norbert Schwontkowski in düsteren Schichten ineinander und erzeugt so Bildoberflächen von ganz eigener Wirkmacht.
Norbert Schwontkowskis Werke werden schon bald auf Ausstellungen gezeigt. Der Künstler erhält den Bremer Förderpreis für Bildende Kunst (1985), den Kunstpreis der Stadt Hude für Druckgrafik und den Kunstpreis der Overbeck-Gesellschaft, Lübeck (1994) sowie den Kunstpreis der Stadt Bremen (1995). Und doch folgt der fulminante und auch internationale Durchbruch erst 2004 mit einer Einzelausstellung in der Bremer Kunsthalle. Nun schließen sich zahlreiche wichtige Schauen an, etwa in Dublin, Sydney, New York, Antwerpen, Tokio und Neapel.
Lange kann Norbert Schwontkowski seinen späten Triumph jedoch nicht auskosten. Der Maler erliegt 2013 in Bremen seinem Krebsleiden.


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