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Paul Graham

Biografien
Paul Graham

*  1956 Stafford lebt und arbeitet in New York

Paul Graham, einer der wichtigsten englischen Fotografen seiner Generation, kommt im Jahr 1956 in Stafford zur Welt.
Sein Studium der Mikrobiologie an der Universität von Bristol schließt er 1978 mit dem Bachelor ab - als Fotograf bleibt Paul Graham Autodidakt.
Der junge Künstler lässt sich zunächst in London nieder und fotografiert Landschaften, Architekturen und das englische Alltagsleben. Diese "Sozialstudien" unterscheiden sich gleichwohl in aller Deutlichkeit vom "New British Social Documentary": Paul Graham arbeitet nicht mit kleinen, rein dokumentarischen Schwarz-Weiß-Bildern, sucht auch nicht die journalistische Publikation. Stattdessen: opulente Farbfotografien, große Formate, museale Präsentationen, kunstvollste Fotobücher. Von Anbeginn an verleiht Graham seinen Aufnahmen den Status hoher Kunst.
Vom frühen, noch stärker dokumentarischen Stil entfernt sich Paul Graham seit dem Ende der 1980er Jahre zugunsten einer stark assoziativen, symbolhaften, zunehmend konzeptuell basierten Bildsprache. In seinen oft momenthaft anmutenden Aufnahmen sorgen diffuse Lichtwirkungen und Unschärfe-Effekte für eine eigentümliche, geheimnisvoll anziehende Stimmung.
Paul Graham wird für seine fotografische Arbeit vielfach preisgekrönt und erhält etwa 1979 den Arts Council Major Award in Photography, gleich vier Mal den Arts Council Publications Award (1983, 1986, 1992, 1994), 1987 den Young Photographers Award des International Center of Photography in New York und 2012 den wichtigen Hasselblad Award. Aufnahmen von Paul Graham finden sich in so renommierten internationalen Museen wie dem Amsterdamer Stedelijk Museum, dem Museum Folkwang in Essen, dem Museum Ludwig in Köln, der Londoner Tate Gallery oder dem New Yorker Museum of Modern Art.
Paul Graham lebt und arbeitet seit 2002 in New York.