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Peter Halley

Biografien
Peter Halley

*  1953 New York

Peter Halley ist mit seinen geometrisch-abstrakten Malereien und Grafiken als Vertreter des Neo-Geo berühmt geworden.
Zur Welt kommt Peter Halley im Jahr 1953 in New York. Seine Studien absolviert er zwischen 1971 und 1975 an der renommierten Yale University in New Haven und im Anschluss bis 1978 an der University of New Orleans.
Als Künstler arbeitet Peter Halley ab den frühen 1980er Jahren im Stil der geometrischen Abstraktion. Dieses Verfahren ist in seinem Werk jedoch deutlich konzeptuell basiert: Für Peter Halley ist geometrische Abstraktion nicht Gegenstandslosigkeit, sondern vielmehr Gegenständlichkeit in einem diagrammatischen Sinne. Die geometrische Form ist konkret bedeutungsvoll, wenn Peter Halley, angelehnt an Michel Foucault und Jean Baudrillard, "harte Geometrie" und "weiche Geometrie", die für ihn jeweils auch in der gesellschaftlichen Wirklichkeit vorkommen, voneinander abgrenzt. Die geometrische Form wird soziale Form.
Peter Halleys Abstraktionen, die nicht nur von der geometrischen Kunst der Vor- und Nachkriegszeit, sondern auch von Minimal Art und Post-Minimalismus beeinflusst sind, können den stilistisch anders ausgeprägten Werken von Künstlern wie Ashley Bickerton, Meyer Vaisman oder Peter Schuyff zur Seite gestellt werden. Gemein ist dieser Generation der neokonzeptualistische Zugriff, der auch der Aneignungskunst nahesteht.
Peter Halley ist neben der freien Malerei und Grafik auch als Kunstkritiker und Dozent tätig. Lehraufträge erfüllt Peter Halley etwa an der Columbia University in New York oder an der School of Visual Arts in New York. Seit 2002 fungiert Peter Halley zudem als Director of Graduate Studies in Painting and Printmaking an der Yale University.
Werke von Peter Halley sind in bedeutenden Museen und Sammlungen wie dem New Yorker Guggenheim Museum oder der Münchner Sammlung Goetz vertreten. Peter Halley lebt und arbeitet in New York.