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Peter Kuckei

Biografien
Peter Kuckei

*  1938 Husum

Peter Kuckei verbringt seine Kindheit und Jugend am Meer. Seit seinem 10. Lebensjahr malt und zeichnet er mit unermüdlicher Besessenheit. In Stuttgart nimmt er ein Akademiestudium bei Professor Heinrich Wildemann auf, der ihn in die Möglichkeiten der abstrakten Malerei, der reinen Modulation der Farbe einführt. 1963 siedelt er nach Berlin über und schließt sich dem informellen Künstler Fred Thieler an, der eine Art Führungsrolle übernimmt. Wie Thieler ist Kuckei seither dem Gestus tachistischer Expression treu geblieben. Berlin spielt im Leben und in der Malerei Kuckeis eine wichtige Rolle. Die Erfahrungen im labyrinthischen Kommunikationsfeld der Großstadt dienen ihm als Inspirationsquelle für seine Bildideen, genauso wie seine zweite Heimat, Butjadingen. Das Meer zählt bis heute zu den bevorzugten Themen Kuckeis. Er selbst definiert seine Bilder als 'Ablagerungen' und verweist auf die Formen, Linien und Zeichen, die der Schlick vom Ebbe und Flut bewegten Wasser auf den Sand zeichnet. Kuckei überträgt die gegenständlichen Aspekte der unterschiedlichen ihn beschäftigenden 'Landschaften' in reine Farbmaterie. Er schafft poetische Bilder voller Lichtmetaphorik. Die Namen, die er seinen Bildern gibt, sind Rätsel für den Betrachter, für ihn selbst hingegen sind sie Schlüssel, die zum Ursprung der Bildidee führen. Neben zahlreichen Einzelausstellungen u.a. in der Städtischen Galerie Paderborn im Jahre 1992 ist Kuckei auch an musealen Gruppenausstellungen beteiligt, wie der Modus Vivendi im Museum Wiesbaden 1985.