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Philippe Starck

Biografien
Philippe Starck

*  1949 Paris

Philippe Starck wird 1949 in Paris als Sohn eines Flugzeugkonstrukteurs geboren. 1965-1967 studiert er an der Ecole Nissim de Camondo in Paris. 1969 wird er künstlerischer Leiter bei Pierre Cardin. In den 1970er Jahren ist Philippe Starck als Innenarchitekt tätig, er gestaltet die Innenausstattung der Bars "La Main Bleue" in Montreuil (1976) sowie "Les Bains Douches" in Paris (1978). 1980 gründet er die Firma Starck Products sowie 1985 die Möbelfirma XO (mit Gerard Mialet). 1982 wird Philippe Starck mit anderen Designern von François Mitterand beauftragt, dessen Privatwohnung im Elysée Palast in Paris neu einzurichten. Mit der Gestaltung der Inneneinrichtung des Café Costes in Paris (1984) wird Philippe Starck international berühmt. Für dieses Café entwirft er auch den eleganten Stuhl "Costes" (für Driade). Zahlreiche weitere internationale Aufträge für Innenausstattungen schließen sich an. Mit der Ausstattung des New Yorker Hotels Royalton wird Philippe Starck 1988 beauftragt, 1990 gestaltet er dort die Inneneinrichtung des Paramount-Hotels. 1988 gestaltet Philippe Starck die hornförmige Tischleuchte "Ará" aus Metall, sie zählt zu seinen erfolgreichsten Lampenentwürfen. Für Alessi entwirft er 1990/91 die berühmte Zitronenpresse "Juicy Salif" sowie den Wasserkessel "Hot Bertaa". Von Philippe Starck existieren zahlreiche sehr populäre Sitzmöbel, wie "Dr. Sonderbar" (1983, für XO), "Von Vogelsang" (1984, Driade), "Lola Mundo" (1986, Driade), "Richard III" (1981, Baleri), "Lord Yo" (1994, Driade). Von 1994 ist der "W.W. Stool" (für Vitra), von 1996 der Hocker "Prince Aha" (Kartell). Für Kartell entwirft Philippe Starck auch die erfolgreiche Ghost-Serie mit Stühlen und Sesseln aus transparentem Polykarbonat. Es gibt kaum einen Lebensbereich, für den Philippe Starck keine Objekte gestaltet hat, und er gehört heute zu den einflussreichsten Designern der Gegenwart. 2004 erhält Philippe Starck für sein Lebenswerk den Lucky Strike Designer Award der Raymond Loewy Foundation, die Jury begründet ihre Entscheidung damit, das "Philippe Starck der wohl merkwürdigste, eigenwilligste und aufregendste Designer der letzten zwanzig Jahre und gewiss auch der nächsten Jahrzehnte" sei.