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Portolankarte

Biografien
Portolankarte



Ab 1285 bezeichnet man mit dem Begriff Portolan (abgeleitet von lat. portus, Hafen) ursprünglich ein Buch mit nautischen Informationen. Der Begriff wird ab dem 16. Jahrhundert auch für Seekarten verwendet. Diese Karten zeigen den Verlauf von Küstenlinien, Häfen, Klippen und Untiefen und alle für die Navigation von Schiffen notwendigen Informationen. Ab Beginn des 15. Jahrhunderts verdrängten die Portolane die theologisch orientierte Mappa Mundi (Weltkarte). Im Zuge der Etablierung der Portolane entwickeln sich bedeutende Orte der Kartenwerkstätten, zum Beispiel Pisa, Genua, Mallorca oder Venedig. Dort werden neben den hohen Bedarf an "Alltagskarten" auch einzelne künstlerisch sehr aufwendige Repräsentationsstücke gefertigt.