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René (d.i. G. Frh. v. Fritsch) Halkett

Biografien
René (d.i. G. Frh. v. Fritsch) Halkett

*  1900 Weimar
† 1983 Camelford/Cornwall


René Halkett wird am 5. November 1900 als Albrecht Georg Friedrich Freiherr von Fritsch in Weimar geboren. Um das Jahr 1921 kommt Halkett durch die Vermittlung von Lyonel Feininger ans Bauhaus in Weimar, wo er Kurse bei Klee, Kandinsky und Moholy-Nagy besucht. Zudem arbeitet er in der Bühnenwerkstatt von Oskar Schlemmer. Hier nennt der Künstler sich zunächst George René Halkett, später nur noch René Halkett. 1925 geht er mit dem Bauhaus nach Dessau, verlässt es aber dann und lebt unter anderem in Hessen, Paris und Berlin. Ab 1929 folgt ein Aufenthalt in Spanien bis Halkett sich 1939 schließlich in England ansiedelt. Zunächst lebt er in London, dann in der Grafschaft Devonshire, wo er vor allem in Darlington Hall künstlerisch tätig ist. 1939 erscheint Halketts Buch "The dear monster". Während des Krieges engagiert er sich für die englische Seite und malt kaum. 1945-47 arbeitet er als Übersetzer bei den Nürnberger Kriegsverbrecher-Prozessen für die USA. Zurück in London wirkt er für die deutschsprachige Abteilung der BBC. 1967 der Umzug nach Camelford in Cornwall, von wo er alle zwei Wochen über die BBC in deutscher Sprache seine "Briefe aus Cornwall" sendet. Am 7. März 1983 stirbt René Halkett in Camelford.