Ketterer Kunst Logo

Detailsuche

Das internationale Auktionshaus für den Kauf und Verkauf von
Richard Lindner

Biografien
Richard Lindner

*  1901 Hamburg
† 1978 New York


Der Maler und Grafiker Richard Lindner gilt als wichtiger Künstler der Nachkriegsfiguration zwischen Pop-Art und später Neuer Sachlichkeit.
Zur Welt kommt Richard Lindner im Jahr 1901 in Hamburg. Zum Studium verschlägt es Richard Lindner aber gen Süden: Zwischen 1922 und 1924 studiert er an der Nürnberger Kunstgewerbeschule. Im Anschluss wechselt Richard Lindner nach München an die dortige Kunstakademie (1924 bis 1927), um schließlich in Berlin das Studium zu vollenden (1927/28). Danach nimmt Richard Lindner eine Stellung als künstlerischer Leiter von "Knorr & Hirth" an, einem Verlag mit Sitz in München.
1933, nach der Machtergreifung Hitlers, flieht Richard Lindner nach Paris. In der französischen Hauptstadt schlägt er sich als Gebrauchsgrafiker durch, bis Richard Lindner 1941 in die USA übersiedelt. Auch hier bleibt Richard Lindner zunächst auf dem Feld der Gebrauchsgrafik tätig; er illustriert Buchpublikationen und hochwertige Magazine. 1948 erhält Richard Lindner die amerikanische Staatsbürgerschaft.
Erst ab 1950 tritt Richard Lindner auch als freier Maler auf. Seine Werke verraten seine Schulung in den 1920er Jahren in Deutschland, denn Richard Lindner rekurriert auf den Stil der Neuen Sachlichkeit, aber auch des Expressionismus. Seine langjährige Berufspraxis als Illustrator befruchtet die Malereien des Richard Lindner in ihren teilweise karikaturistischen Anklängen. Später, als die Pop-Art in den USA Erfolge feiert, dringen zunehmend auch poppige Motive in die Werke des Richard Lindner ein. So kommt es zu einer Verbindung von Altem und Neuem, die den charakteristischen und charaktervollen Personalstil des Richard Lindner formt.
Im Jahr 1978 verstirbt Richard Lindner, dessen Werke in internationalen Museen wie der Londoner Tate Gallery und dem Walker Art Center in Minneapolis verwahrt werden, in New York.