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Robert Clark Indiana

Biografien
Robert Clark Indiana

*  1928 New Castle/Indiana

Der Maler, Grafiker und Bildhauer Robert Indiana gilt als wichtigster Vertreter der Signalkunst.
Zur Welt kommt Robert Indiana, eigentlich Robert Clark, 1928 in New Castle/Indiana. Der Junge wird gleich nach der Geburt von dem Ehepaar Clark adoptiert und verlebt seine Kindheit in der Nähe von Indiana. Ab 1958 nennt sich Robert Clark Robert Indiana.
Seine Ausbildung zum Maler und Zeichner nimmt der begabte Robert Indiana (Robert Clark) 1942 an der Arsenal Technical High School auf, 1945 kommen private Stunden am John Herron Art Institute hinzu. Nach der High School wird Robert Indiana (Robert Clark) 1946 zuerst Soldat im Air Corps, bevor er 1949 ein Studium am Art Institute von Chicago beginnen kann. 1953 schließt Robert Indiana (Robert Clark) das Studium ab und geht 1954 nach New York.
Hier bezieht er ein Atelier auf der Coenties Slip am Lower East River. Auch Ellsworth Kelly, Agnes Martin, James Rosenquist, Jack Youngerman, Ann Wilson, Charles Hinman und Fred Mitchell leben hier - diese Künstler fühlen sich in ihrer Ablehnung des gestischen Abstrakten Expressionismus vereint.
Besonders Ellsworth Kelly regt Robert Indiana (Robert Clark) maßgeblich auf diesem Weg an. Der junge Künstler malt bald erste Bilder im strengen Stil des Hard Edge (1957). Assemblagen und die Orb-Bilder entstehen in der Folge.
Im Jahr 1960 macht Robert Indiana eine zukunftsweisende Entdeckung: Er findet Schablonen, wie sie zur Beschriftung von Transportkisten dienen, und kreiert daraus die schablonenhafte Schrift als Leitmotiv seiner Werke. Der charakteristische "Signalkunst-Stil" des Robert Indiana entsteht und bezieht sich bald auch auf andere Quellen wie Beschilderungen oder Jukeboxes. Damit nähert sich Robert Indiana auch der Pop-Art.
In den 1960er Jahren wird Robert Indiana überaus erfolgreich. Insbesondere sein "LOVE"-Motiv wird zu einer wahren Ikone dieser Jahre und wird 1970 sogar in eine Monumentalskulptur übertragen. Bis heute zählt "LOVE" zu den am häufigsten reproduzierten Werken der Nachkriegskunst.
1978 übersiedelt Robert Indiana von New York auf die ruhige Fischerinsel Vinalhaven. Nun entstehen besonders Assemblagen und Druckgrafiken.
Robert Indiana schafft auch ein wichtiges Alterswerk. Neben den "Peace Paintings" (ab 2003) sind die "HOPE"-Motive zu nennen, die ab 2008 im Stil der "LOVE"-Ikone entstehen und auch Barack Obamas Präsidentschaftswahlkampf unterstützen.
Werke von Robert Indiana sind in wichtigen internationalen Museen zu besichtigen, etwa im Israel Museum in Jerusalem, im Museum Ludwig in Köln oder im New Yorker Museum of Modern Art. Robert Indiana lebt und arbeitet auf der Insel Vinalhaven in Maine.


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