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Robert Combas

Biografien
Robert Combas

*  1957 Lyon

Der französische Künstler Robert Combas ist als einer der Hauptvertreter der "Figuration Libre", der französischen Ausprägung der neuen Figuration in den 1980er Jahren, bekannt geworden.
Zur Welt kommt Robert Combas im Jahr 1957 in Lyon, er wächst in Sète auf. Dort beginnt Robert Combas 1974/75 ein Studium an der École des Beaux-Arts, das er zwischen 1975 und 1980 an der DNSAP in Montpellier fortsetzt. In diesen Jahren wirkt die Punkrock-Bewegung prägend auf Robert Combas, der 1978 sogar mit Hervé di Rosa und Richard di Rosa eine Band gründet. 1979 gibt Robert Combas gemeinsam mit Hervé di Rosa und Ketty Brindel das Kunstmagazin "Bato" heraus.
Ab dieser Zeit kann sich Robert Combas als Maler und Grafiker im neuen Stil der "Figuration Libre" etablieren. Zusammen mit Rémi Blanchard, François Boisrond und Hervé di Rosa wird Robert Combas 1981 Gründungsmitglied der gleichnamigen Künstlergruppe.
Comic und Graffiti befruchten seine Arbeiten, aber ebenso die Pop Art und die Kunstformen der arabischen Länder. Kräftige, plakative Farben und schwarze Umrisslinien tragen die Bildwirkung. Ab dem Ende der 1980er Jahre ist ein verstärkt mystisch verklärter Zug in den nun düsterer erscheinenden Werken des Robert Combas auszumachen. In den 1990er Jahren weitet Combas seine künstlerischen Betätigungsfelder aus: Er schreibt Gedichte und überarbeitet Fotografien mit Filzstift, auch Assemblagen zählen zu seinen Werken. Nach dem Jahrtausendwechsel regt die Welt der Musik Robert Combas noch einmal vermehrt an, und große Malereien mit Rockbands entstehen. "Ma peinture c´est du rock", meine Malerei ist Rock, sagt der Künstler selbst.
Robert Combas wird im Jahr 2012 mit einer umfangreichen Retrospektive geehrt: Die Schau "Greatest Hits" im Musée d´Art Contemporain in Lyon versammelt mehr als 600 Arbeiten des Künstlers. Robert Combas lebt und arbeitet in Paris.