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Robert Jacobsen

Biografien
Robert Jacobsen

*  1912 Kopenhagen
† 1993 Tågelund


Am 4. Juni 1912 wird der dänische Bildhauer Robert Jacobsen in Kopenhagen geboren. Nach Abschluß der Volksschule, die er von 1920-1926 besucht, verdient er seinen Lebensunterhalt mit verschiedenen Gelegenheitstätigkeiten. Vollkommen autodidaktisch bildet sich Robert Jacobsen auf dem künstlerischen Gebiet weiter, 1930 entstehen seine ersten Holzplastiken. 1933 beginnt Jacobsen eine Lehre als Steinmetz und Holzschnitzer. 1940 zeigt er seine erste Ausstellung. Ummittelbar danach, als Dänemark von der deutschen Wehrmacht besetzt wurde, geht Jacobsen in den Widerstand. Nach Beendigung des Krieges setzt er seine künstlerische Tätigkeit fort. Im Jahr 1947 erhält er ein Künstlerstipendium in Paris, daraus werden 22 Jahre, die Robert Jacobsen in Frankreich lebt. Erst 1969 kehrt Jacobsen nach Dänemark zurück. In den Jahren von 1962 bis 1981 ist er Professor an der Kunstakademie der Bildenden Künste in München, 1976 wird Jacobsen als Professor an die Königliche Dänische Kunstakademie berufen und lehrt dort bis 1985. In Tågelund, westlich von Egtved, dort, wo er sich nach seiner Rückkehr nach Dänemark niederließ, arbeitet Jacobsen ab 1986 zusammen mit dem französischen Bildhauer Jean Clareboudt an der Errichtung des Skulpturenparks Tørskind Gravel Pit in der Nähe von Egtved und Vejle. Dieses Projekt beschäftigt die beiden Bildhauer bis 1991, sie errichten dort mehrere monumentale Skulpturen aus den Materialien Stahl, Granit und Holz. Zwei Jahre später stirbt er am 26. Januar 1993 zuhause in Tågelund.