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Robert Lebeck

Biografien
Robert Lebeck

*  1929 Berlin - lebt in Frankreich

Robert Lebeck ist insbesondere als Porträtfotograf und Fotojournalist in die Geschichte der Fotografie eingegangen.

Der 1929 in Berlin geborene Robert Lebeck verlebte Kindheit und Jugend während der Wirren der nationalsozialistischen Diktatur, und erst nach dem Zweiten Weltkrieg konnte er sein Abitur abschließen. Zum Studium der Ethnologie verließ er Deutschland und ging nach Zürich und New York. Anfang der 1950er Jahre begann Robert Lebeck, nun zurück in Deutschland, sich autodidaktisch mit der Fotografie zu beschäftigen; sein erstes publiziertes Werk zeigte "Konrad Adenauer auf dem Rosenfest in Baden-Baden" und erschien 1952 in der Rhein-Neckar-Zeitung. Robert Lebecks Karriere führte ihn in die Redaktionen verschiedener Zeitschriften, unter anderem war er einige Zeit Chefredakteur der "Geo". 1966 wurde er schließlich Fotoreporter beim "Stern", wo er bis 1994 bleiben sollte.

Als Bildjournalist beschäftigte sich Robert Lebeck mit zeitgeschichtlichen, politischen und gesellschaftlichen Themenfeldern und den zugehörigen Persönlichkeiten; zugleich ist er mit seinen Fotografien ein begabter und subtiler "Geschichtenerzähler". Unter den berühmtesten seiner fotografischen Serien sind "Afrika im Jahre Null" (1960), "König Baudouin von Belgien wird der Degen gestohlen, Leopoldville" (1960) und "Mutter Theresas Sterbehaus, Kalkutta" (1971) zu benennen. Größte Berühmtheit aber bescherten Robert Lebeck seine Porträtfotografien: Willy Brandt, Alfred Hitchcock, Maria Callas, Jacky Kennedy und, nicht zuletzt, Romy Schneider hielt Robert Lebecks Kamera in erstaunlicher Intimität und Eindringlichkeit fest.

Der 1991 mit dem "Dr. Erich Salomon-Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie" ausgezeichnete Robert Lebeck wurde zu seinem 80. Geburtstag 2009 mit einer umfassenden Werkschau im Martin-Gropius-Bau in Berlin geehrt.