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Robert Lucander

Biografien
Robert Lucander

*  1962 Helsinki, Finnland

Im Jahr 1962 wird der keineswegs nur in Skandinavien berühmte Maler Robert Lucander im finnischen Helsinki geboren. Zum Studium zieht es ihn nach Berlin, wo er zwischen 1989 und 1995 an der Hochschule der Künste bei Marwan Kassab-Bachi studiert.
Wie sein Lehrer, so interessiert sich auch Robert Lucander in seiner Kunst für den Menschen. Doch wählt der Finne einen denkbar anderen Zugang als Kassab-Bachi: Nicht expressiv und abstrahierend, sondern flächig, plakativ und poppig zeigen sich die Menschendarstellungen des Robert Lucander.
Nach einer frühen Werkphase mit abstrakten Arbeiten findet der Maler bald zu seinem charakteristischen Stil. Typisch sind formal reduzierte Bildnisse und Menschendarstellungen, die fotografische Vorlagen aus den Massenmedien verraten. Diese Bildwelten fragmentiert Robert Lucander, um sie in überraschender Weise zu vereinzeln, zu montieren oder neu zu kontextualisieren. Die oberflächlich und belanglos wirkenden Motive erhalten durch dieses Verfahren eine hintergründige, oft ebenso ironische wie subversive Aussage. Kontrastreiche Farbflächen (Acryllack) und feine Lineaturen erzeugen zudem eine ästhetisch ansprechende Bildsprache. In den Arbeiten auf Holzplatten sorgt der Einbezug der Maserung für besondere, auch bildräumliche Effekte. Auch die Technik des Aquarells beherrscht Robert Lucander virtuos.
Werke von Robert Lucander werden auf zahlreichen internationalen Ausstellungen der Öffentlichkeit präsentiert, etwa in Stockholm und Wien (2004), Salamanca (2006), Zürich (2008) oder Paris (2009). 2012 zeigt er seine Arbeiten auf der Schau "Psycho" in den Hamburger Deichtorhallen.
Robert Lucander, der Professor und geschäftsführender Direktor am Kunstinstitut der Berliner Universität der Künste ist, lebt und arbeitet in Berlin.