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Rose Sommer-Leypold

Biografien
Rose Sommer-Leypold

*  1909 Schramberg/Schwarzwald
† 2001 Immenstaad


Rose Sommer-Leypold wird am 20. Dezember 1909 in Schramberg im Schwarzwald geboren. Nach dem Abitur am Katharinenstift in Stuttgart bereitet sie sich durch privaten Zeichen- und Malunterricht auf die Akademieprüfung vor. 1929 wird sie an der Kunstakademie in Stuttgart aufgenommen und Schülerin von Hans Spiegel und Anton Kolig. 1933 muss sie ihr Studium jedoch unterbrechen, da sie im landwirtschaftlichen Betrieb der Eltern in Immenstaad am Bodensee gebraucht wird. In den folgenden Jahren reist sie nach Oslo und Italien. Erst 1940 nimmt sie das Studium in Stuttgart bei Anton Kolig wieder auf. Sie wird seine Meisterschülerin und Assistentin. In dieser Zeit von 1940-43, bis zur Entlassung Koligs durch die Nationalsozialisten, erlangt ihre Malerei die höchste Ausdruckskraft. Ihre Arbeiten sind von einer expressiv realistischen Malweise geprägt. 1944 übernimmt Rose Sommer-Leypold den elterlichen Hof in Immenstaad. Zur Malerei kommt sie nur noch sporadisch in den Wintermonaten, dennoch folgen 1946 zwei Ausstellungen in Tübingen und Konstanz. 1953 heiratet sie Rudolf Sommer. Trotz einer Erkrankung ihres Mannes und der damit verbundenen Pflege, vermehrt sich seit 1977 ihre Ausstellungstätigkeit, die sich vor allem auf den süddeutschen Raum beschränkt. 1989 übergibt sie den "Hardthof" an ihren Neffen, sie bleibt dort wohnen und kann sich nun voll dem Leben als freischaffende Künstlerin widmen. In ihrem Spätwerk finden sich vor allem expressive Blumenstücke und Gartenbilder. Erst jetzt findet sie auch wieder die Zeit für Reisen nach Paris, in die Türkei, nach Zypern, Kreta, Tunesien und Marokko. 2001 stirbt die Künstlerin in Immenstaad am Bodensee.