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Ruben Talberg

Biografien
Ruben Talberg

*  1964 Heidelberg

Ruben Talberg beginnt noch während seiner Schulzeit autodidaktisch zu malen, angeregt durch seine amerikanische Verwandtschaft. Während seiner erkenntnisreichen jüdischen, philosophischen und künstlerischen Studien in Heidelberg, Frankfurt, Tel Aviv und New York hatte er bereits 1986 seine erste Einzelausstellung. Das günstige intellektuelle Klima, das er auf seinen ausgedehnten Reisen und in den großen Metropolen wie Paris und London ständig aufsaugt, ließen ihn früh in unterschiedlichen Sparten wie Malerei, Skulptur, Photographie seinen ganz eigenen Ausdruck suchen. Letztlich waren es wohl Einflüsse der Art Informel wie Jean Dubuffet oder amerikanischer Neo-Expressionisten wie Jackson Pollock, die seinen Stil maßgeblich voran trieben. Sein Oeuvre ist dermaßen breit angelegt, zugleich aber subtil differenziert, voller mysteriöser Zeichen und Symbolik, wie Chiffren aus einer anderen Welt, die fast direkt auf eine dritte magische Dimension anspielen. Als bekennender Alchemist mischt Ruben Talberg Materialen wie Sand, Teer, Blut, Federn, Fett, Holz, Zement etc. zu einer unheimlichen Mixtur, die er in seine Bilder und Skulpturen hineincollagiert. Seine Dichtungen künden von Ursprachen längst vergangener Kulturkreise, an der Grenze zum Sagbaren, voller Metaphern, die wiederum Teil seiner plastischen Arbeiten werden. In diesem "circulus vitiosus" befangen, kann die faszinierende künstlerische Objektsprache Talberg's wachsen. Sein Wahlspruch ist dem eines Alchemisten angemessen: "Finis coronat opus magnum". Der weitgereiste und universell gebildete Künstler nennt als seine zweite Heimat Südfrankreich sowie Offenbach, wo er lebt und arbeitet.