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Rudolf Berndt

Biografien
Rudolf Berndt

*  1899 Dresden
† 1972 Staufen im Breisgau


Rudolf Berndt wird am 12. Dezember 1899 in Dresden geboren. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs unterrichtet er zunächst als Lehrer in Leipzig und im Erzgebirge. 1925 beginnt Berndt mit dem Studium der Malerei an der Kunstakademie in Dresden und arbeitet dort ab 1931 als freischaffender Künstler. "Vor der Natur zu malen, ohne in bloße Nachahmung zu verfallen, das stellte ich mir als Aufgabe, wenn sie auch bald für unzeitgemäß gehalten wurde. Cézanne hat das im höchsten Sinne gekonnt wie kaum ein anderer" (zit. nach: Zimmermann 1994, S. 352) - mit diesen Worten formuliert Berndt retrospektiv das Ziel seines frühen künstlerischen Schaffens. 1937 lässt er sich in Bernau im Schwarzwald nieder, wo er beinahe zwei Jahrzehnte ansässig bleibt, bevor er 1954 nach Staufen im Breisgau übersiedelt. Im Zweiten Weltkrieg ist Berndt, wie bereits in den Jahren 1916-18, als Soldat an der Front und gerät in französische Kriegsgefangenschaft. 1947 beteiligt sich der Künstler an einer ersten Kollektivausstellung, der in den 1950er und 1960er Jahren erste Einzelausstellungen folgen. 1967 wird Berndt mit einer großen, über hundert Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen umfassenden Retrospektive in Bernau geehrt.