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Sven Kroner

Biografien
Sven Kroner

*  1973 Kempten

Sven Kroner, einer der großen Meister aktueller Landschaftsmalerei, kommt im Jahr 1973 in Kempten im beschaulichen Allgäu zur Welt.
Er verbringt seine Jugendjahre im nahen Kaufbeuren und zieht 1994 schließlich nach Düsseldorf, um an der dortigen Kunstakademie zu studieren. Sven Kroner wird in die Klasse von Dieter Krieg aufgenommen und beendet seine Ausbildung im Jahr 2000. Noch in die Studienzeit fallen die Auszeichnung mit dem Paul Strecker Preis für Malerei (Mainz 1999) und die Ehrung mit dem Förderpreis Junge Kunst von Stadtlohn (2000).
Sven Kroners eindrucksvollen, oft großformatigen Gemälde widmen sich den Ansichten der Natur, den Bergen, Wäldern und Feldern insbesondere seiner süddeutschen Heimat. Das Oeuvre bleibt figurativ, doch gilt das Interesse des Malers auch den landschaftlichen Strukturen, deren künstlerische Betonung bis an die Grenze zur Abstraktion führt.
Darüber hinaus ist es das Wechselspiel von Natur und Kultur, dem Kroner sich zuwendet: Menschen, Tiere, Gebäude sind Teil der symbolisch anmutenden Gegenden. Nicht selten bleibt der Eindruck zurück, dass in der Natur eine höhere geistige Kraft offenbar wird, dem Menschen nicht begreiflich und nicht fassbar. Sven Kroner knüpft darin ebenso wie in motivischen Details an die romantische Landschaft etwa eines Caspar David Friedrich an, schafft aber doch ganz eigene Werke: Bilder von melancholisch-lyrischer Stimmung, nicht selten mit subtiler Ironie gebrochen.
Sven Kroner, der Gastprofessuren in Weimar (2014) und Arnhem (2011/12) annimmt, zeigt seine Arbeiten auf internationalen Einzelausstellungen. Zu nennen sind die Schauen in Paris (2005, 2012), New York (2008, 2012) oder Amsterdam (2007, 2011).
Heute lebt und arbeitet Sven Kroner in Düsseldorf.