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Thomas Bernhard

Biografien
Thomas Bernhard



Thomas Bernhard zählt zu den wichtigsten österreichischen Schriftstellern im 20. Jahrhundert. Thomas Bernhard kommt im Februar 1931 in Holland zur Welt. Seine Kindheit und Jugend verbringt er, mit den Großeltern als seine wichtigsten Bezugspersonen, unter anderem in Wien, in Seekirchen, in Traunstein und in Salzburg. Nach diesen rastlosen Kindheits- und Jugendjahren beendet Thomas Bernhard das Gymnasium ohne Abschluss. Nach einer ernstlichen Lungenkrankheit, an die sich eine lange Zeit der Rekonvaleszenz anschließt, publiziert Thomas Bernhard zu Beginn der 1950er Jahre erste Erzählungen und Gedichte - teilweise verwendet er hier noch ein Pseudonym. In dieser Zeit entstehen außerdem zahlreiche Beiträge, die er als Kritiker und Reporter für unterschiedliche Zeitungen schreibt.
Nach Studienjahren am berühmten "Mozarteum" in Salzburg, wo sich Thomas Bernhard auf die darstellerischen Künste konzentrierte, sollte sich der Erfolg als Schriftsteller erst zu Beginn der 1960er Jahre einstellen, als der Roman "Frost" (1963) veröffentlicht wird. Weitere Romane wie "Verstörung" (1967), "Die Ursache" (1975) oder "Korrektur" (1975) und zahlreiche Bühnenstücke, darunter "Der Ignorant und der Wahnsinnige" (1972) oder "Die Macht der Gewohnheit" (1974) sollten folgen und den Ruhm Thomas Bernhards zunehmend festigen.
Zu den hervorstechenden Charakteristika im Werk Thomas Bernhards zählen die häufig tragischen Schicksale der Protagonisten, deren Scheitern und Sterben der Autor eindringlich thematisiert und die als Figuren mit ihren Erlebnissen gleichermaßen symbolhaft für eine bestimmte Weltsicht stehen. Der Schriftsteller, der zu den bedeutendsten Roman- und Theaterautoren seiner Generation gehört und der mit zahlreichen Preisen wie dem Georg-Büchner-Preis im Jahr 1970 geehrt wurde, verstarb am 12. Februar 1989 in Gmunden.