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Tina Barney

Biografien
Tina Barney

*  1945 New York

Tina Barney, die große Fotografin der oberen amerikanischen Mittelschicht, kommt im Jahr 1945 in New York City als Tochter einer wohlhabenden Familie zur Welt.
Schon als junges Mädchen interessiert sie sich für Fotografie, und mit Mitte 20 legt Tina Barney den Grundstein für ihre Fotosammlung. 1973 übersiedelt sie, mittlerweile Ehefrau und Mutter zweier Söhne, mit ihrer Familie nach Sun Valley Idaho. Nun wendet Barney sich auch in der Praxis der Fotografie zu und lernt die Technik von 1976 bis 1979 am Sun Valley Center for Arts and Humanities.
Nach ihren frühen Arbeiten, Schnappschüssen in Schwarz-Weiß, arbeitet Tina Barney bald vermehrt mit Farbfotografien. Sie nimmt vor allem intime Szenen aus ihrem persönlichen Umfeld auf: Familie und Freunde werden zu ihren liebsten Modellen. In zugleich alltäglichen und artifiziell inszenierten, oft großformatigen Fotografien entspinnt Tina Barney subtil zwischenmenschliche Beziehungsgeflechte.
Ihren Durchbruch erlebt Tina Barney 1983, als das renommierte New Yorker Museum of Modern Art ihre Werke in der großen Ausstellung "Big Pictures" zeigt. Es folgen zahlreiche internationale Einzelschauen. Tina Barneys Werk wird auch in umfassenden Monografien publiziert. Zu nennen sind die Bände "Friends and Relations" (1991), "Theater of Manners" (1997), "The Europeans" (2005) und "Players" (2010). Ihre Werke werden in zahlreichen Museen und öffentlichen Sammlungen verwahrt, etwa im Museum of Contemporary Photography in Chicago, im Museum Folkwang in Essen, im Museum of Fine Arts in Houston oder im Museum of Modern Art in New York.
Tina Barney, Preisträgerin des Lucie Award for Achievement in Portraiture (2010), lebt und arbeitet in Watch Hill im Bundesstaat Rhode Island und in ihrer Geburtsstadt New York City.