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Vassiliakis Takis

Biografien
Vassiliakis Takis

*  1925 Athen - lebt und arbeitet seit 1959 in Paris

Unter den wichtigsten griechischen Künstlern des 20. Jahrhunderts steht der Kinetiker und Op Artist Vassilakis Takis in vorderster Reihe.
Vassilakis Takis, der als Künstler oftmals nur unter seinem Nachnamen "Takis" firmiert, wurde 1925 in Athen geboren. Ein Kunststudium hat er nie absolviert, so dass Vassilakis Takis seine ersten figurativen Bildhauerarbeiten im Jahr 1946 als reiner Autodidakt fertigte. Doch durch seine Aufenthalte in London (1953 / 1954 und 1966 / 1967) und durch die Übersiedlung in die französische Hauptstadt Paris (1954), wo ein Jahr darauf bereits die erste Einzelausstellung seiner Werke stattfand, konnte Vassilakis Takis zahlreiche Anregungen aufnehmen und seinen charakteristischen Stil selbstständig finden.
Die ersten, richtungsweisenden Experimente mit Magnetfeldern führte Vassilakis Takis schon gegen Ende der 1950er Jahre durch. Diese Versuche führten schließlich zur Entwicklung seiner berühmten kinetischen, durch physikalische Energien verblüffend in Bewegung gesetzten Plastiken, die Vassilakis Takis mit Elementen der "Wahrnehmungskunst" Op Art und bald auch mit Tönen und Klängen zu Gesamtkunstwerken erweiterte und die in der Idee der "Feuerwerk"-Skulpturen ihren Höhepunkt fanden. Neben Skulpturen schuf Vassilakis Takis auch bedeutende, meist abstrakte Druckgrafiken, Aquarelle, Zeichnungen und Gemälde.
Vassilakis Takis, der 1988 mit dem Pariser Grand Prix de Sculpture ausgezeichnet wurde und der auch mehrere große Projekte im öffentlichen Raum verwirklichen konnte, lebt und arbeitet heute in Athen, Paris und London.
Von der internationalen Bedeutung des zweimaligen documenta-Teilnehmers Vassilakis Takis künden viele Einzelausstellungen, nicht zuletzt ist darunter die Pariser Retrospektive von 1993 anzuführen. Werke von Vassilakis Takis sind zudem in den Dauerausstellungen zahlreicher internationaler Museen zu bewundern, so im Pariser Centre Pompidou, in der Fundación Yannick y Ben Jakober in Alcudia, im Londoner Kinetica Museum und im Museu Berardo in Lissabon.