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Verner Panton

Biografien
Verner Panton

*  1926 Gamtofte
† 1998 Kopenhagen


Der dänische Designer und Architekt Verner Panton gehört zu den innovativsten Gestaltern des 20. Jahrhunderts, der mit seinen skulpturalen, teilweise futuristischen und verspielten sowie farbkräftigen Entwürfen großen Einfluss hatte. Verner Panton studiert bis 1951 in Odense und Kopenhagen. 1950-1952 arbeitet er im Büro von Arne Jacobsen. 1955 eröffnet Verner Panton ein eigenes Büro in Kopenhagen. In den Folgejahren erregt er vor allem Aufsehen mit seinen innovativen architektonischen Konzepten, wie dem zusammenlegbaren Haus (1955), dem "Cardboard House" (1957) und dem "Plastic House" (1960). Verner Panton ist als Innenarchitekt, Ausstellungsgestalter und Designer tätig. Er bricht mit allen Konventionen und entwirft ungewöhnliche Raumlandschaften, die in kräftigen Farbtönen gehalten sind, die Muster der Teppiche und Tapeten für die Interieurs sind von der Op Art inspiriert. Bereits 1955 entsteht Verner Pantons Entwurf für den aus Schichtholz geformten Freischwinger "S". Mit dem Stuhl "Panton" (1959/60) gelingt es Verner Panton, dessen Form in Kunststoff zu übertragen. Ab 1962 wird der "Panton chair" von Vitra für Hermann Miller produziert, er ist der erste spritzgussgeformte Kunststoffstuhl aus einem Stück. 1958 entsteht der Stuhl "Cone". 1960 entstehen daraus der Stuhl "Heart", ebenfalls mit kegelfömigem Fuß, sowie weitere Variationen, die von der Firma Plus-Linje hergestellt werden. Zu Verner Pantons zahlreichen weiteren, äußerst erfolgreichen Designentwürfen gehören auch die Leuchten, die er für die Firmen Louis Poulsen und J. Lüber entwirft. 1960 entwirft er die Leuchte "Moon" (in den USA bekannt als "Visor"), deren Lampenschirm aus beweglichen, ineinander geschachtelten Lamellen besteht. 1964 entsteht die Leuchtenserie "Fun" mit runden Muschelplättchen. 1968 entwirft Verner Panton die Leuchte "Flower Pot". 1969 entsteht die "Ring-Leuchte", einem farbig bedruckten Acryl-Diffusor, der auf eine rechteckige Stahlplatte montiert ist. Verner Panton verwendet diese Leuchte bei seinen Raumgestaltungen für die Wand- und Deckenverkleidungen, wie auch in seinem eigenen Haus in Basel-Binningen. Ebenfalls 1969 entsteht die "Kugel-Lampe" ("Ball Lamp") sowie die absolut futuristisch wirkende Hängeleuchte "VP Globe", bei der die eigentliche Leuchte zusätzlich von einer Acrylkugel umhüllt ist. Von 1969 bis 1985 gestaltet Verner Panton zudem geometrisch gemusterte Textilien für Mira-X, für die er Op Art Muster sowie den typischen "Regenbogen" aus kräftigen Farben verwendet.