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Vladimir Velickovic

Biografien
Vladimir Velickovic

*  1935 Belgrad (Jugoslawien, heute Serbien)

Vladimir Velickovic, der wohl bedeutendste serbische Vertreter der Nachkriegskunst, kommt im Jahr 1935 in Belgrad zur Welt. An der Universität seiner Geburtsstadt schließt Vladimir Velickovic 1960 sein Architekturstudium ab, doch gilt sein Interesse schon zu dieser Zeit vorrangig der Malerei und Grafik.
Bereits 1963 bespielt der junge Vladimir Velickovic seine erste Ausstellung in Belgrad; 1965 wird der junge Künstler auf der Pariser "Biennale des Jeunes" ausgezeichnet. Ein Jahr später übersiedelt Vladimir Velickovic in die französische Hauptstadt. Hier wird er einer der wichtigsten Künstler der Narrativen Figuration, die als "kontinentaleuropäische Pop-Art" Kunstgeschichte schreiben wird.
Vladimir Velickovic entwickelt seine äußerst tiefsinnige und symbolträchtige Variante dieser Strömung bereits in den frühen 1960er Jahren. Menschliche und dabei ausschließlich männliche Körper, manches Mal auch Tiere (Hunde, Ratten, Raubvögel), stehen im Zentrum seiner virtuosen Werke. Die hochgradig metaphorischen Arbeiten von Vladimir Velickovic nehmen gelegentlich auch Bezug auf die christliche Ikonographie. Dramatische, spannungsvolle Haltungsmotive gemahnen an die Übersteigerungen des Manierismus und transportieren heftige, den Betrachter mitreißende und verstörende Emotionen. Im Kolorit dominieren, diese Wirkung noch weiter steigernd, die Abstufungen von Schwarz, Weiß und Blutrot.
Vladimir Velickovic zeigt seine Werke, die auch in so renommierten Museen wie der Londoner Tate Modern verwahrt werden, seit den 1960er Jahren auf zahlreichen internationalen Ausstellungen. Der Künstler, der 1983 einen langjährigen Lehrauftrag an der Pariser École Nationale Supérieure des Beaux-Arts annimmt (bis 2000) und im Jahr 2006 in die Académie des Beaux-Arts gewählt wird, lebt und arbeitet in Paris und Arcueil.