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Walter Ophey



1882 Eupen
1930 Düsseldorf

Der Maler und Grafiker Walter Ophey wird am 25. März 1882 in Eupen geboren. Er besucht zunächst die Technische Hochschule in Aachen und nimmt an Abendkursen an der Aachener Kunstgewerbeschule teil. Ab 1900 studiert Walter Ophey dann an der Düsseldorfer Kunstakademie, ab November 1904 besucht er dort die Landschaftsklasse von Eugen Dücker. Im Jahr 1909 schließt Walter Ophey sich mit den Düsseldorfer Malern Julius Bretz, Max Clarenbach, August Deusser, Wilhelm Schmurr sowie weiteren Künstlern, Sammlern und Museumsleuten zur Gruppe "Sonderbund" zusammen, Vorsitzender ist Karl Ernst Osthaus. Es finden mehrere Gemeinschaftsausstellungen statt. Die vierte, bedeutendste Ausstellung findet 1912 in Köln statt, wo mit über 600 Werken ein repräsentativer Überblick über die moderne europäische Kunst gezeigt wird. Es sind Werke von Cézanne, van Gogh, Picasso, Munch vertreten, die Künstler des Kubismus, Fauvismus, der "Nabis" sowie der "Brücke" und des "Blauen Reiters" nehmen teil. Neben August Macke, Walter Campendonk, Heinrich Nauen, Clara-Maria Nauen-Malachowski, Paul Adolf Seehaus und anderen Künstlern gehört Walter Ophey auch zu den wichtigsten Vertretern des Rheinischen Expressionismus. 1919 gründet er mit anderen die Künstlervereinigung "Das Junge Deutschland".
Wesentliche künstlerische Impulse erhält Ophey auf einer Italienreise im Frühjahr 1910, ebenso während eines Parisaufenthalts im Herbst 1911. Walter Ophey entwickelt eine durchaus eigene Variante des Rheinischen Expressionismus. Nach einer künstlerischen Krise und in Auseinandersetzung mit dem französischen Kubismus sowie dem Fauvismus findet er zu einer stärkeren Farbigkeit. In linearen Farbkreidezeichnungen entwickelt Walter Ophey eine eigene Ausdrucksform. In zunehmend ruhigeren Kompositionen wird die Farbigkeit nach 1918 wieder zurückgenommen. Bereits mit 47 Jahren stirbt Walter Ophey am 11. Januar 1930 in Düsseldorf.

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