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Werner Laves

Biografien
Werner Laves

*  1903 Berlin
† 1972 Berlin


Der in Berlin aufgewachsene Werner Laves beginnt seine künstlerische Laufbahn 1919 mit einem Studium an der Staatlichen Gewerbeschule in Weimar, das durch einen kurzen Aufenthalt 1920 an der Kunstgewerbeschule München unterbrochen wird. 1923 wechselt er an die Hochschule für Bildende Kunst in Berlin, wo er bei Karl Hofer und Hans Meid studiert. Nach seinem Abschluss 1928 nimmt er an einer Reihe von Ausstellungen in verschiedenen deutschen Städten teil, u.a. bei den "Juryfreien", der Berliner Sezession und der Akademie der Künste Berlin. 1930 erhält er ein Stipendium der Villa Massimo in Rom. Seinem einjährigen Aufenthalt dort folgt eine Reise nach Aix-en-Provence, die durch ein privates Stipendium ermöglicht wird. In den folgenden Jahren reist der Künstler mehrfach nach Frankreich, wo der Ausbruch des Krieges ihn 1939 überrascht und er interniert wird. Ab 1940 dient er als Soldat. Ein Bombenangriff zerstört 1943 sein Berliner Atelier und fast sein gesamtes Œuvre. Gegen Kriegsende gerät Laves erneut in französische Gefangenschaft. Nach seiner Freilassung folgt er dem Ruf an die Hochschule für Bildende Kunst in Berlin. Laves bleibt weiter als Künstler tätig. Bis in die 1960er Jahre hinein beteiligt er sich an zahlreichen Ausstellungen, u.a. des Deutschen Künstlerbunds, der "Neuen Gruppe Berlin" und des Kunstvereins sowie an Ausstellungen im Kestner-Museum Hannover. Daneben unternimmt er jährliche Reisen an die Küsten Frankreichs und Spaniens. Im April 1972 verstirbt Werner Laves in Berlin.