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Wilhelm Busch

Biografien
Wilhelm Busch

*  1832 Wiedensahl bei Hannover
† 1908 Mechtshausen bei Seesen/Harz


1832 wird Wilhelm Busch in Wiedensahl bei Hannover geboren. Mit neun Jahren geben ihn seine Eltern zu seinem Onkel Georg Kleine, einem Pfarrer nach Ebergötzen bei Göttingen. Sein Onkel gibt ihm und seinem Freund Erich Bachmann, dem Müllersohn des Ortes, Privatunterricht. Die Freundschaft der beiden Jungen hält ein Leben lang, in seiner Geschichte von "Max und Moritz" (erscheint 1865) bringt er die Erlebnisse um die Mühle von Erichs Vater ein. 1846 geht die Familie Kleine mit Wilhelm nach Lüthorst am Solling, ein Jahr später wird er konfirmiert. Busch studiert 1847 vorerst Maschinenbau in Hannover, wechselt ab 1851 zur Malerei und studiert dann an den Kunstschulen in Düsseldorf, Antwerpen und München. Busch ist Mitarbeiter der "Fliegenden Blätter" und des "Münchner Bilderbogen" und wird durch seine Bildergeschichten weltberühmt. 1854 tritt er dem Kunstverein Jung München bei. Erst nach dem Tod seiner Schwester Anna (1858) widmet er sich intensiv Aktstudien, Anatomie, dem Zeichnen und Malen. Das Werk "Der Heilige Antonius von Padua" entsteht 1864, aber erscheint wegen eines Verbotes erst 1870. Wieder in seiner Geburtsstadt, reist Busch 1872 nach Italien und in die Niederlande. 1884 veröffentlicht er die berühmten Geschichten "Fipps, der Affe" und "Die fromme Helene". Ab 1898 lebt Wilhelm Busch bei seinem Neffen in Mechtshausen und verstirbt dort 1908. Buschs OEuvre umfasst neben seinen bekannten Werken mehr als 1000 Ölbilder, die erst nach seinem Tod der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.


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