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Willy Fleckhaus

Biografien
Willy Fleckhaus

*  1925 Velbert
† 1983 Castelfranco di Sopra/Italien


Der Grafiker Willy Fleckhaus gehört zu den innovativsten und einflussreichsten Gestaltern der Nachkriegszeit. Er verbindet in seinen grafischen Arbeiten den phantasievollen Stil des amerikanischen Editorial Designs mit der sachlichen und kühlen Ordnung der Schweizer Schule. Willy Fleckhaus wird zunächst Journalist. 1948 ist er beim Christophorus-Verlags in Freiburg Redakteur der Zeitschrift "Fährmann", 1950 ist er Redakteur der Gewerkschaftszeitschrift "Aufwärts" des Bund-Verlags. Mehr als das Schreiben interessiert ihn zunehmend der gestalterische Aspekt selbst, folgerichtig übernimmt Willy Fleckhaus 1953 die gestalterische Leitung der Jugendzeitschrift. 1959 gestaltet er für den Bund-Verlag die Zeitschrift "Welt der Arbeit". Im selben Jahr macht sich Willy Fleckhaus als Grafiker selbständig. Er wird Berater des Kölner Verlagshaus DuMont-Schauberg und gestaltet für den Suhrkamp Verlag und den Insel Verlag die Buchcover für mehrere Taschenbuchreihen. 1956-1976 ist er als Grafiker für die Photokina tätig, er konzipiert den Katalog und entwirft das Ausstellungsdesign. Zudem gestaltet Willy Fleckhaus das Magazin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, er entwirft unter anderem die Logos für die Zeitschrift "Quick", den Westdeutschen Rundfunk sowie für die Aktion "Ein Herz für Kinder". Seine wichtigste Arbeit ist die Gestaltung des Lifestylemagazins "Twen", das Willy Fleckhaus zusammen mit Adolf Theobald und Stephan Wolf 1956 gründet und dessen Artdirector er ist. 1974 wird Willy Fleckhaus Professor an der Folkwangschule in Essen. An der Bergischen Universität Wuppertal lehrt Willy Fleckhaus von 1980 bis 1983 Typografie im Fachbereich Kommunikationsdesign.