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Wolfgang Borchert

Biografien
Wolfgang Borchert

*  1921 Hamburg
† 1947 Basel


In Hamburg wird am 20. Mai 1921 der Schriftsteller Wolfgang Borchert geboren. Bereits mit 15 Jahren fing er an, erste Gedichte zu schreiben. 1939 beginnt er eine Buchhändlerlehre und erhält Schauspielunterricht bei Helmuth Gmelin. 1940 bricht er seine Lehre als Buchhändler ab. Er wird zum Kriegsdienst eingezogen. In seinem ersten Fronteinsatz 1942 wird Wolfgang Borchert verwundet, zusätzlich erkrankt er an Diphtherie und wird in das Lazarett Schwabach verlegt. 1943 erhält er Fronturlaub und fährt ins zerstörte Hamburg. Dort tritt er im "Bronzekeller" in Kabarett - Stücken auf. Im Dezember 1943 wird Borchert erneut wegen seiner kabarettistischen Darbietungen verhaftet. Ihm wird der Prozess wegen Zersetzung der Wehrmacht vor dem Zentralgericht des Heeres gemacht. Sein Urteil: neun Monate Haft, anschließend zur Feindbewährung an die Front. Auf der Flucht vor der Gefangenschaft trifft er am 10. Mai 1945 in Hamburg ein. Der Autor ist Mitbegründer des Hinterhoftheaters "Die Komödie" in Hamburg Altona. Es folgen Werke wie die Erzählung; "Die Hundeblume" (ca. 20 Prosastücke), die Gedichtsammlung "Laterne, Nacht und Sterne" (aus der Zeit 1940-45) und sein letztes expressionistisches Werk; "Draußen vor der Tür". Am 20. November 1947 verstirbt er, nach andauernder Krankheit, in einer Kurstätte in Basel.