
1381
Paul Wunderlich
Es dämmert im Studio, 1971.
Acryl auf Leinwand
Schätzung:
€ 6.000 Ergebnis:
€ 13.750 (inkl. Käuferaufgeld)
1381
Paul Wunderlich
Es dämmert im Studio, 1971.
Acryl auf Leinwand
Schätzung:
€ 6.000 Ergebnis:
€ 13.750 (inkl. Käuferaufgeld)
Acryl auf Leinwand, auf Hartfaserplatte aufgezogen
Nicht bei Jensen. Vgl. Jensen 397-400. Rechts unten signiert und in der Darstellung datiert. Auf dem Keilrahmen auf einem Kreppband vom Künstler betitelt. 130 x 97 cm (51,1 x 38,1 in)
PROVENIENZ: Galerie Iris Eckert, Kampen (auf dem Keilrahmen mit einem Etikett).
Privatsammlung Baden-Württemberg.
AUSSTELLUNG: Paul Wunderlich. Retrospektive der Jahre 1958 bis 1973. Ölbilder, Gouachen, Zeichnungen, Plastiken und Druckgraphik, Baukunst Köln, 20.9.-17.11.1973, Kat.Nr. 101.
Wunderlichs Kunst konzentriert sich seit ihren Anfängen auf die menschliche Figur und erprobt unterschiedliche Möglichkeiten figurativer Inszenierungen zwischen Fotorealismus und surrealer Bildsprache. 1971 entsteht die Serie "Daniela im Studio", in die auch unser Werk eingeordnet werden kann. Die Gemälde basieren auf einer fotografischen Vorlage, die eine starke Verfremdung erfährt. Wunderlich stilisiert die verhüllte weibliche Figur, deren Körperformen sich durch das Tuch drücken, zur Kunstfigur. Trotzdem bleibt das Modell mit der Fotorealität verbunden, denn die Haltung, die Konturen des Körpers und die Einzelheiten der Haartracht halten sich an die Vorlage. Der nahezu nur auf Boden und Wand reduzierte Raum sowie das diffuse Licht erzeugen die für Wunderlich typische surreale Atmosphäre. [SM].
Nicht bei Jensen. Vgl. Jensen 397-400. Rechts unten signiert und in der Darstellung datiert. Auf dem Keilrahmen auf einem Kreppband vom Künstler betitelt. 130 x 97 cm (51,1 x 38,1 in)
PROVENIENZ: Galerie Iris Eckert, Kampen (auf dem Keilrahmen mit einem Etikett).
Privatsammlung Baden-Württemberg.
AUSSTELLUNG: Paul Wunderlich. Retrospektive der Jahre 1958 bis 1973. Ölbilder, Gouachen, Zeichnungen, Plastiken und Druckgraphik, Baukunst Köln, 20.9.-17.11.1973, Kat.Nr. 101.
Wunderlichs Kunst konzentriert sich seit ihren Anfängen auf die menschliche Figur und erprobt unterschiedliche Möglichkeiten figurativer Inszenierungen zwischen Fotorealismus und surrealer Bildsprache. 1971 entsteht die Serie "Daniela im Studio", in die auch unser Werk eingeordnet werden kann. Die Gemälde basieren auf einer fotografischen Vorlage, die eine starke Verfremdung erfährt. Wunderlich stilisiert die verhüllte weibliche Figur, deren Körperformen sich durch das Tuch drücken, zur Kunstfigur. Trotzdem bleibt das Modell mit der Fotorealität verbunden, denn die Haltung, die Konturen des Körpers und die Einzelheiten der Haartracht halten sich an die Vorlage. Der nahezu nur auf Boden und Wand reduzierte Raum sowie das diffuse Licht erzeugen die für Wunderlich typische surreale Atmosphäre. [SM].
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