
220
Bernard Schultze
Geografie in den Wolken, 1993.
Öl auf Leinwand
Schätzung:
€ 20.000 Ergebnis:
€ 25.000 (inkl. Käuferaufgeld)
220
Bernard Schultze
Geografie in den Wolken, 1993.
Öl auf Leinwand
Schätzung:
€ 20.000 Ergebnis:
€ 25.000 (inkl. Käuferaufgeld)
Braune und schwarze Kreide, Faserstift und Öl auf Leinwand.
Links unten signiert und datiert. Verso nochmals signiert, datiert und betitelt. 200 x 260 cm (78,7 x 102,3 in).
Eine der großformatigsten Arbeiten Schultzes auf dem internationalen Auktionsmarkt (Quelle: www.artnet.de).
Wir danken Frau Dr. Barbara Herrmann, Köln, für die freundliche Unterstützung. Die Arbeit ist im handschriftlichen Werkverzeichnis des Künstlers aufgeführt und wird in das in Vorbereitung befindliche Werkverzeichnis aufgenommen.
PROVENIENZ: Privatsammlung Bonn.
Galerie Rackey, Bad Honnef.
AUSSTELLUNG: Bernard Schultze. Das große Format, Köln-Bologna-Budapest 1994-95, Kat. S. 289.
Bernard Schultze. Das große Format, Antwerpen 1995-96, Ausstellungsliste Nr. 26.
Bernard Schultze versteht das Malen als eine Art medialen Transportvorgang unbewusster, einer eigenen Logik folgender Bildvorstellungen. Seine Vorgehensweise ähnelt der im Surrealismus propagierten écriture automatique, wodurch der Künstler pulsierende Farblandschaften schafft, die in ihrer Subjektivität dem Betrachter dennoch alle Assoziationsmöglichkeiten lassen. Geradezu eine Herausforderung an die Phantasie ist das furiose Farbgedränge, das den Betrachter fesselt und gleichzeitig in die Tiefen des Farbflusses hineinzieht. Seine Arbeiten beschreibt der Maler selbst als "Psychogramm, flackernd, sich drängend, windend, gedreht und geknetet, gefächert, zerquetscht und behutsam gekräuselt. [..] Und die Farbe floß die Höhen hinab, bildete trübe milchige Lachen in den Senken, und ein stumpfes Rostrot auf den erhabenen Stellen, rann in das Blau einer Mulde und machte ein trübes bräunliches Violett daraus" (zit. aus: Bernard Schultze, Die Migofs 1958 bis 1973. Ölbilder, Zeichnungen, Druckgraphik, Köln 1973, o.P.). [CB].
Links unten signiert und datiert. Verso nochmals signiert, datiert und betitelt. 200 x 260 cm (78,7 x 102,3 in).
Eine der großformatigsten Arbeiten Schultzes auf dem internationalen Auktionsmarkt (Quelle: www.artnet.de).
Wir danken Frau Dr. Barbara Herrmann, Köln, für die freundliche Unterstützung. Die Arbeit ist im handschriftlichen Werkverzeichnis des Künstlers aufgeführt und wird in das in Vorbereitung befindliche Werkverzeichnis aufgenommen.
PROVENIENZ: Privatsammlung Bonn.
Galerie Rackey, Bad Honnef.
AUSSTELLUNG: Bernard Schultze. Das große Format, Köln-Bologna-Budapest 1994-95, Kat. S. 289.
Bernard Schultze. Das große Format, Antwerpen 1995-96, Ausstellungsliste Nr. 26.
Bernard Schultze versteht das Malen als eine Art medialen Transportvorgang unbewusster, einer eigenen Logik folgender Bildvorstellungen. Seine Vorgehensweise ähnelt der im Surrealismus propagierten écriture automatique, wodurch der Künstler pulsierende Farblandschaften schafft, die in ihrer Subjektivität dem Betrachter dennoch alle Assoziationsmöglichkeiten lassen. Geradezu eine Herausforderung an die Phantasie ist das furiose Farbgedränge, das den Betrachter fesselt und gleichzeitig in die Tiefen des Farbflusses hineinzieht. Seine Arbeiten beschreibt der Maler selbst als "Psychogramm, flackernd, sich drängend, windend, gedreht und geknetet, gefächert, zerquetscht und behutsam gekräuselt. [..] Und die Farbe floß die Höhen hinab, bildete trübe milchige Lachen in den Senken, und ein stumpfes Rostrot auf den erhabenen Stellen, rann in das Blau einer Mulde und machte ein trübes bräunliches Violett daraus" (zit. aus: Bernard Schultze, Die Migofs 1958 bis 1973. Ölbilder, Zeichnungen, Druckgraphik, Köln 1973, o.P.). [CB].
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