
480
Christian Rohlfs
Mann im Profil, 1923.
Öl
Schätzung:
€ 9.000 Ergebnis:
€ 9.375 (inkl. Käuferaufgeld)
480
Christian Rohlfs
Mann im Profil, 1923.
Öl
Schätzung:
€ 9.000 Ergebnis:
€ 9.375 (inkl. Käuferaufgeld)
Mann im Profil. 1923.
Öl und Tempera.
Wohl Vogt 1923/13. Rechts unten monogrammiert und datiert. Auf leicht chamoisfarbenem Velin. 53,3 x 34,8 cm (20,9 x 13,7 in), blattgroß.
Mit einer schriftlichen Echtheitsbestätigung des Christian Rohlfs Archivs am Osthaus Museum Hagen vom 30. Mai 2011. Die Arbeit wird unter der Nummer CRA 15/11 in das Christian Rohlfs Archiv aufgenommen.
PROVENIENZ: Privatsammlung Nordrhein-Westfalen.
Mit erstaunlicher Radikalität geht Christian Rohlfs dieses Porträt an. Da ist zum einem eine ungewöhnliche Technik, in der auch Ölfarbe eingesetzt und durch Verreibungen zu ausgefallenen Strukturen geführt wird, und zum anderen die prägnante Charakterisierung des Dargestellten. In der Hervorhebung seiner markanten Gesichtszüge wird er als ein von schwerer körperlicher Arbeit gezeichneter Mann ausgewiesen. Der tonlose Blick zeugt von einer dumpfen Ergebenheit in sein Schicksal. Die sparsamen koloristischen Mittel, die Rohlfs in diesem Porträt anklingen lässt, unterstreichen die latente soziale Anklage, ohne sie jedoch dramatisch zu überhöhen. [KD].
Öl und Tempera.
Wohl Vogt 1923/13. Rechts unten monogrammiert und datiert. Auf leicht chamoisfarbenem Velin. 53,3 x 34,8 cm (20,9 x 13,7 in), blattgroß.
Mit einer schriftlichen Echtheitsbestätigung des Christian Rohlfs Archivs am Osthaus Museum Hagen vom 30. Mai 2011. Die Arbeit wird unter der Nummer CRA 15/11 in das Christian Rohlfs Archiv aufgenommen.
PROVENIENZ: Privatsammlung Nordrhein-Westfalen.
Mit erstaunlicher Radikalität geht Christian Rohlfs dieses Porträt an. Da ist zum einem eine ungewöhnliche Technik, in der auch Ölfarbe eingesetzt und durch Verreibungen zu ausgefallenen Strukturen geführt wird, und zum anderen die prägnante Charakterisierung des Dargestellten. In der Hervorhebung seiner markanten Gesichtszüge wird er als ein von schwerer körperlicher Arbeit gezeichneter Mann ausgewiesen. Der tonlose Blick zeugt von einer dumpfen Ergebenheit in sein Schicksal. Die sparsamen koloristischen Mittel, die Rohlfs in diesem Porträt anklingen lässt, unterstreichen die latente soziale Anklage, ohne sie jedoch dramatisch zu überhöhen. [KD].
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