
546
Philipp Matthäus Hahn
Rechnungs-Maschine. In: Der teutsche Merkur. Jg. 1779.
Schätzung:
€ 1.200 Ergebnis:
€ 1.080 (inkl. Käuferaufgeld)
546
Philipp Matthäus Hahn
Rechnungs-Maschine. In: Der teutsche Merkur. Jg. 1779.
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€ 1.080 (inkl. Käuferaufgeld)
Hahn, Ph. M., Beschreibung einer Rechnungs-Maschine, wodurch man ohne Mühe, durch bloße Herumführung eines Triebels, die vier gewöhnlichen Rechnungs-Arten verrichten kann. Vom Verfasser erfunden, und durch seine Arbeiter im Jahr 1777 und 1778 verfertiget. (May 1779). S. 137-154. In: Der Teutsche Merkur. [Hrsg. von Chr. M. Wieland]. Jg. 1779. Erstes (bis viertes) Vierteljahr. 4 Hefte in 1 Bd. Mit 2 gest. gefalt. Notenbll. (st. 7). Weimar 1779. Pp. d. Zt. 8vo. 287 S.; 287 S.; 296 S.; 303 S.
Günther/Zeilinger 1147. - Goedeke IV/1, 556, 69. - Diesch 1039. - Kichner I, 4471. - Starnes, S. 140 (zu Hahn). - Erste Beschreibung der ersten voll funktionsfähigen Vier-Spezies-Rechenmaschine. - Philipp Moritz Hahn (1739-90) befaßte sich bereits als Jugendlicher mit der Herstellung von Sonnenuhren und mit Astronomie. Als pietistischer Pfarrer in Onstmettingen unterhielt er eine feinmechanische Werkstatt, in der er Präzisions- und astronomische Uhren herstellen ließ und die als Ursprung der württembergischen feinmechanischen Industrie gilt. 1770 übernahm er die Pfarrei in Kornwestheim und führte dort seine Rechen- und Konstruktionsarbeiten fort. Um die umfangreichen Berechnungen im Zusammenhang mit dem Entwurf astronomischer Maschinen und Uhren leichter und präziser durchführen zu können, arbeitete Hahn mehr als acht Jahre lang an der Entwicklung der "Rechnungs-Maschine", bis er nach vielen Verbesserungen schließlich 1779 in Wielands Teutschem Merkur die vorliegende Beschreibung veröffentlichen konnte. In ihr erläutert er Aufbau und Funktionsweise der Maschine und die praktische Ausführung der vier Grundrechenarten. Eine Abbildung der Maschine hatte Wieland zuvor als zu kostspielig abgelehnt. - Der vollständige Jahresband der Vierteljahresschrift im übrigen mit zahlr. Veröffentlichungen von Chr. M. Wieland, Voß u. a. - Vord. fester Vorsatz mit eigh. Besitzvermerk von Chr. W. Hufeland ("D. Hufeland" in lat. Schrift), Arzt (1762-1836). - Etw. stockfleckig, zu Beginn gebräunt, Buchblock angebrochen, vord. flieg. Vorsatz und erster Titel mit Bibliotheksstempel. Einbd. beschabt, Rücken eingerissen.
Günther/Zeilinger 1147. - Goedeke IV/1, 556, 69. - Diesch 1039. - Kichner I, 4471. - Starnes, S. 140 (zu Hahn). - Erste Beschreibung der ersten voll funktionsfähigen Vier-Spezies-Rechenmaschine. - Philipp Moritz Hahn (1739-90) befaßte sich bereits als Jugendlicher mit der Herstellung von Sonnenuhren und mit Astronomie. Als pietistischer Pfarrer in Onstmettingen unterhielt er eine feinmechanische Werkstatt, in der er Präzisions- und astronomische Uhren herstellen ließ und die als Ursprung der württembergischen feinmechanischen Industrie gilt. 1770 übernahm er die Pfarrei in Kornwestheim und führte dort seine Rechen- und Konstruktionsarbeiten fort. Um die umfangreichen Berechnungen im Zusammenhang mit dem Entwurf astronomischer Maschinen und Uhren leichter und präziser durchführen zu können, arbeitete Hahn mehr als acht Jahre lang an der Entwicklung der "Rechnungs-Maschine", bis er nach vielen Verbesserungen schließlich 1779 in Wielands Teutschem Merkur die vorliegende Beschreibung veröffentlichen konnte. In ihr erläutert er Aufbau und Funktionsweise der Maschine und die praktische Ausführung der vier Grundrechenarten. Eine Abbildung der Maschine hatte Wieland zuvor als zu kostspielig abgelehnt. - Der vollständige Jahresband der Vierteljahresschrift im übrigen mit zahlr. Veröffentlichungen von Chr. M. Wieland, Voß u. a. - Vord. fester Vorsatz mit eigh. Besitzvermerk von Chr. W. Hufeland ("D. Hufeland" in lat. Schrift), Arzt (1762-1836). - Etw. stockfleckig, zu Beginn gebräunt, Buchblock angebrochen, vord. flieg. Vorsatz und erster Titel mit Bibliotheksstempel. Einbd. beschabt, Rücken eingerissen.
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