
661
Johann Wolfgang von Goethe
Gedichtabschrift 'Stammbuch einer jungen Dame'. 1831.
Schätzung:
€ 500 Ergebnis:
€ 456 (inkl. Käuferaufgeld)
661
Johann Wolfgang von Goethe
Gedichtabschrift 'Stammbuch einer jungen Dame'. 1831.
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Goethe, Johann Wolfgang von, Dichter, 1749-1832. Gedichtmanuskript von der Hand des Philologen Friedrich Wilhelm Riemer (1774-1845), Hausgenosse und Sekretär Goethes. (Weimar 1833). 1/2 S. Folio.
Reinschrift des achtzeiligen Gedichts In das Stammbuch einer jungen Dame. Am längsten Tage 1831 , von Riemer geschrieben als Vorlage für den zweiten Druck im Deutschen Musenalmanach für das Jahr 1833 , hrsg. von A. von Chamisso und G. Schwab. Der Erstdruck erschien 1831 im 2. Jahrgang der Zeitschrift Chao s, dort noch mit der Überschrift In das Stammbuch des Fräuleins Melanie von Spiegel . Die junge Dame war die Tochter des Weimarer Kammerherrn und Oberhofmarschalls Carl Emil Spiegel von und zu Pickelsheim, der 1828 die Leitung des Weimarer Hoftheaters übernommen hatte. Goethe stand mit ihm und seiner Familie in freundschaftlicher Verbindung, so hatte er 1824 schon seiner Frau Emilie Verse ins Stammbuch geschrieben. Das vorliegende Gedicht für die Tochter Melanie lautet:
"Würd' ein künstlerisch Bemühen / Rosenbüsche, wie sie blühen, / Rosenkrone, wie sie leuchtet, / Hell, vom Morgenthau befeuchtet, / Diesen Blättern anvertrauen, / Würdest du dein Bildniß schauen. / Wie's der Sommergarten hegt / Bleibt's in unsrer Brust geprägt."
Oberrand mit Bearbeitungsvermerken von fremder Hand, darunter die Stellenangabe für die Weimarer Ausgabe (Bd. IV, S. 299), wo die vorlieg. Abschrift unter dem Sigel J verzeichnet ist. Mittig mit kl. Falzriß.
Reinschrift des achtzeiligen Gedichts In das Stammbuch einer jungen Dame. Am längsten Tage 1831 , von Riemer geschrieben als Vorlage für den zweiten Druck im Deutschen Musenalmanach für das Jahr 1833 , hrsg. von A. von Chamisso und G. Schwab. Der Erstdruck erschien 1831 im 2. Jahrgang der Zeitschrift Chao s, dort noch mit der Überschrift In das Stammbuch des Fräuleins Melanie von Spiegel . Die junge Dame war die Tochter des Weimarer Kammerherrn und Oberhofmarschalls Carl Emil Spiegel von und zu Pickelsheim, der 1828 die Leitung des Weimarer Hoftheaters übernommen hatte. Goethe stand mit ihm und seiner Familie in freundschaftlicher Verbindung, so hatte er 1824 schon seiner Frau Emilie Verse ins Stammbuch geschrieben. Das vorliegende Gedicht für die Tochter Melanie lautet:
"Würd' ein künstlerisch Bemühen / Rosenbüsche, wie sie blühen, / Rosenkrone, wie sie leuchtet, / Hell, vom Morgenthau befeuchtet, / Diesen Blättern anvertrauen, / Würdest du dein Bildniß schauen. / Wie's der Sommergarten hegt / Bleibt's in unsrer Brust geprägt."
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