Rahmenbild
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37
Wolfgang Tillmans
Greifbar 105, 2020.
Inkjet-Druck auf Papier auf Dibond-Aluminium im...
Schätzung:
€ 200.000 Ergebnis:
€ 258.000 (inklusive Aufgeld)
37
Wolfgang Tillmans
Greifbar 105, 2020.
Inkjet-Druck auf Papier auf Dibond-Aluminium im...
Schätzung:
€ 200.000 Ergebnis:
€ 258.000 (inklusive Aufgeld)
Wolfgang Tillmans
1968
Greifbar 105. 2020.
Inkjet-Druck auf Papier auf Dibond-Aluminium im Künstlerrahmen.
Verso auf der Rahmenrückseite auf einem Etikett signiert und nummeriert sowie typografisch datiert, betitelt, nummeriert, bezeichnet und mit den technischen Werkangaben versehen. Es existiert nur ein weiterer Abzug als Künstlerexemplar. 217 x 161 cm (85,4 x 63,3 in). Mit dem Original-Künstlerrahmen: 225 x 170 cm (88,5 x 66,9 in).
• Es existiert nur ein weiterer Abzug als Künstlerexemplar.
• Entsteht zwischen Zufall und gezielter Manipulation experimentell in der Dunkelkammer.
• Der monumentale und faszinierende Eindruck von Farbe verleiht "Greifbar 105" eine malerische Poetik.
• Wolfgang Tillmans ist einer der einflussreichsten zeitgenössischen Fotografen und gewann bereits 2000 den renommierten Turner Prize.
• Mit der gefeierten Ausstellung "Nothing could have prepared us – Everything could have prepared us" setzt Tillmans im Sommer 2025 den Schlusspunkt vor der mehrjährigen Schließung des Centre Pompidou in Paris.
• Zuvor waren ihm schon bedeutende Retrospektiven gewidmet, darunter die 2017 in der Tate Modern, London, und 2022 im Museum of Modern Art, New York.
PROVENIENZ: David Zwirner Gallery, New York.
Privatsammlung Nordrhein-Westfalen (2020 vom Vorgenannten erworben).
1968
Greifbar 105. 2020.
Inkjet-Druck auf Papier auf Dibond-Aluminium im Künstlerrahmen.
Verso auf der Rahmenrückseite auf einem Etikett signiert und nummeriert sowie typografisch datiert, betitelt, nummeriert, bezeichnet und mit den technischen Werkangaben versehen. Es existiert nur ein weiterer Abzug als Künstlerexemplar. 217 x 161 cm (85,4 x 63,3 in). Mit dem Original-Künstlerrahmen: 225 x 170 cm (88,5 x 66,9 in).
• Es existiert nur ein weiterer Abzug als Künstlerexemplar.
• Entsteht zwischen Zufall und gezielter Manipulation experimentell in der Dunkelkammer.
• Der monumentale und faszinierende Eindruck von Farbe verleiht "Greifbar 105" eine malerische Poetik.
• Wolfgang Tillmans ist einer der einflussreichsten zeitgenössischen Fotografen und gewann bereits 2000 den renommierten Turner Prize.
• Mit der gefeierten Ausstellung "Nothing could have prepared us – Everything could have prepared us" setzt Tillmans im Sommer 2025 den Schlusspunkt vor der mehrjährigen Schließung des Centre Pompidou in Paris.
• Zuvor waren ihm schon bedeutende Retrospektiven gewidmet, darunter die 2017 in der Tate Modern, London, und 2022 im Museum of Modern Art, New York.
PROVENIENZ: David Zwirner Gallery, New York.
Privatsammlung Nordrhein-Westfalen (2020 vom Vorgenannten erworben).
Türkisblaue Wellen bilden einen Sog, dem man sich als Betrachter nicht entziehen kann. Es erscheint fast sicher, dass es sich bei "Greifbar 105" um eine Fotografie einer realen, wenn auch verfremdeten, Meeres- oder Wolkenformation handelt. Doch faszinierenderweise ist dem nicht so. Denn Wolfgang Tillmans’ abstrakte fotografische Serie entsteht aus experimentellen Prozessen in der Dunkelkammer, bei denen das Fotopapier ohne den Einsatz einer Kamera zwischen Zufall und gezielter Steuerung der Belichtung bearbeitet wird. Die intensiven, farblich überwältigenden Kompositionen verleihen der "Greifbar"-Serie, die der "Freischwimmer"-Werkgruppe zuzuordnen ist, eine poetisch-malerische Wirkung. Entgegen dem, was der Titel vermuten lässt, sind die Strukturen alles andere als greifbar. Sie entstehen ausschließlich durch Licht, das Tillmans mit seinen Händen lenkt – nicht durch fließende Chemikalien. Die feinen, nahezu schwarzen Linien und Formen, die sich im leuchtenden Blau-Türkis stellenweise zu wolkenartigen Gebilden verdichten und wieder auflösen, scheinen das Fließen des Lichts selbst sichtbar zu machen. Beeindruckend verwischt der gefeierte Fotograf die Grenzen zwischen Fotografie und Malerei, erzeugt himmlische, theatralische, geheimnisvolle aber auch leicht psychedelische Bilder.
Wolfgang Tillmans wird 1968 in Remscheid geboren, interessiert sich früh für Fotografie und kommt mit der fotobasierten Kunst von Gerhard Richter, Sigmar Polke, Robert Rauschenberg und Andy Warhol in Berührung. Als 20-Jähriger lebt er in Hamburg, wo seine künstlerischen Anfänge liegen, aber bereits Anfang der 1990er Jahre studiert er in Großbritannien und lebt von 1992 bis 2007 vorwiegend in London. International wahrgenommen wird sein Schaffen seit dieser Zeit und spätestens der Gewinn des Turner Prize 2000 als erster Fotograf und als erster Nicht-Brite katapultiert ihn in das Spitzenfeld der internationalen Kunstwelt. Wolfgang Tillmans steht selten außerhalb des Rampenlichts, zwischen Kunstausstellungen, Modefotografie, musikalischen Alben, Instagram und Catwalk widmet er sich auch intensiv politisch-aktivistischen Themen. Er gilt als einer der meistdiskutierten Fotografen seiner Generation, obwohl er nicht versucht die Realität abzubilden, sondern er interpretiert und schafft sie neu. Indem er mit Licht experimentiert und die technischen Grenzen der Fotografie auslotet, schafft Tillmans alternative Wirklichkeiten, die wie in "Greifbar 105" alternative Blickwinkel und Lesweisen eröffnen. [AW]
Wolfgang Tillmans wird 1968 in Remscheid geboren, interessiert sich früh für Fotografie und kommt mit der fotobasierten Kunst von Gerhard Richter, Sigmar Polke, Robert Rauschenberg und Andy Warhol in Berührung. Als 20-Jähriger lebt er in Hamburg, wo seine künstlerischen Anfänge liegen, aber bereits Anfang der 1990er Jahre studiert er in Großbritannien und lebt von 1992 bis 2007 vorwiegend in London. International wahrgenommen wird sein Schaffen seit dieser Zeit und spätestens der Gewinn des Turner Prize 2000 als erster Fotograf und als erster Nicht-Brite katapultiert ihn in das Spitzenfeld der internationalen Kunstwelt. Wolfgang Tillmans steht selten außerhalb des Rampenlichts, zwischen Kunstausstellungen, Modefotografie, musikalischen Alben, Instagram und Catwalk widmet er sich auch intensiv politisch-aktivistischen Themen. Er gilt als einer der meistdiskutierten Fotografen seiner Generation, obwohl er nicht versucht die Realität abzubilden, sondern er interpretiert und schafft sie neu. Indem er mit Licht experimentiert und die technischen Grenzen der Fotografie auslotet, schafft Tillmans alternative Wirklichkeiten, die wie in "Greifbar 105" alternative Blickwinkel und Lesweisen eröffnen. [AW]
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