Rahmenbild
83
Antoni Tàpies
Cama i blau, 1993.
Mischtechnik auf Holzplatte
Schätzpreis: € 150.000 - 250.000
Antoni Tàpies
1923 - 2012
Cama i blau. 1993.
Mischtechnik auf Holzplatte.
Verso auf der Holzplatte signiert. 89 x 116 cm (35 x 45,6 in).
[AR].
• Kraftvolle Präsenz durch haptisch reizvolle Materialien und leuchtend blaue Farbe.
• "Cama i blau" (Katalanisch für "Bein und Blau") schöpft aus Tàpies' reichem ikonografischen Zeichenrepertoire: Kreuz, Symbole, Bein, Materie, Blau.
• Kurz nach der Entstehung in der Gruppenausstellung "Magic Blue" in der Fondation Beyeler ausgestellt neben Werken von u. a. Yves Klein, Matisse und Kandinsky.
• Seit gut 30 Jahren Teil einer süddeutschen Privatsammlung, direkt von der Galerie Beyeler erworben.
• 1993 Teilnahme an der 45. Biennale in Venedig, wo er den Goldenen Löwen für Malerei erhält.
PROVENIENZ: Galerie Beyeler, Basel.
Privatsammlung Süddeutschland (Anfang der 1990er Jahre vom Vorgenannten erworben).
AUSSTELLUNG: Magic Blue, Galerie Beyeler, Basel, 1.12.1993-31.3.1994, Kat.-Nr. 74 (m. Farbabb. S. 43, verso m. Ausstellungsetikett).
LITERATUR: Anna Agustí, Tàpies. Obra Completa, Bd. 7: 1991-1997, Barcelona 2003, WVZ-Nr. 6648 (m. Abb. S. 276).
"Kunst ist ein Zeichen, ein Ding, das die Realität in unserer geistigen Vorstellung wachruft. So sehe ich auch keinen Gegensatz zwischen Abstraktion und Figuration, solange sie jene Idee von Wirklichkeit in uns evozieren."
Antoni Tàpies 1955, zit. nach: Kritisches Lexikon der Gegenwartskunst, Ausgabe 5, 1989, S. 2.
Aufrufzeit: 05.12.2025 - ca. 19.44 h +/- 20 Min.
1923 - 2012
Cama i blau. 1993.
Mischtechnik auf Holzplatte.
Verso auf der Holzplatte signiert. 89 x 116 cm (35 x 45,6 in).
[AR].
• Kraftvolle Präsenz durch haptisch reizvolle Materialien und leuchtend blaue Farbe.
• "Cama i blau" (Katalanisch für "Bein und Blau") schöpft aus Tàpies' reichem ikonografischen Zeichenrepertoire: Kreuz, Symbole, Bein, Materie, Blau.
• Kurz nach der Entstehung in der Gruppenausstellung "Magic Blue" in der Fondation Beyeler ausgestellt neben Werken von u. a. Yves Klein, Matisse und Kandinsky.
• Seit gut 30 Jahren Teil einer süddeutschen Privatsammlung, direkt von der Galerie Beyeler erworben.
• 1993 Teilnahme an der 45. Biennale in Venedig, wo er den Goldenen Löwen für Malerei erhält.
PROVENIENZ: Galerie Beyeler, Basel.
Privatsammlung Süddeutschland (Anfang der 1990er Jahre vom Vorgenannten erworben).
AUSSTELLUNG: Magic Blue, Galerie Beyeler, Basel, 1.12.1993-31.3.1994, Kat.-Nr. 74 (m. Farbabb. S. 43, verso m. Ausstellungsetikett).
LITERATUR: Anna Agustí, Tàpies. Obra Completa, Bd. 7: 1991-1997, Barcelona 2003, WVZ-Nr. 6648 (m. Abb. S. 276).
"Kunst ist ein Zeichen, ein Ding, das die Realität in unserer geistigen Vorstellung wachruft. So sehe ich auch keinen Gegensatz zwischen Abstraktion und Figuration, solange sie jene Idee von Wirklichkeit in uns evozieren."
Antoni Tàpies 1955, zit. nach: Kritisches Lexikon der Gegenwartskunst, Ausgabe 5, 1989, S. 2.
Aufrufzeit: 05.12.2025 - ca. 19.44 h +/- 20 Min.
Das Œuvre des katalanischen Künstlers Antoni Tàpies ist geprägt von verschlüsselten Zeichen und Kürzeln, Symbolen, die sich mit esoterisch-magischen Chiffren assoziieren lassen. Der weitgereiste und universell gebildete Künstler verwendet dabei Elemente verschiedener Kulturkreise, doch ist er im Wesentlichen von seiner katalanischen Heimat angeregt, von den Erinnerungen an seine Kindheit, an die Graffiti der Mauern von Barcelona und die katalanische Tradition des organischen Ornaments. In seinen Schriften und Vorträgen wendet sich der politisch engagierte Künstler gegen die einseitige Rationalität der kapitalistischen Gesellschaft wie auch gegen jede Art des Kulturdirigismus.
Auch seine Arbeit "Cama i blau" (Katalanisch für "Bein und Blau") von 1993 schöpft aus Tàpies' reichem, selbst erdachten ikonografischen Zeichenrepertoire. Das wiederkehrende Motiv des Kreuzes kombiniert er mit an Zahlen oder Buchstaben erinnernden Symbolen. Im hellen, horizontal über die Bildfläche verlaufenden Element ist eine Art menschliches Bein zu erkennen, das sich reliefartig abhebt und neben Fußabdrücken ebenfalls ein wiederkehrendes Element seines Schaffens darstellt. Blickfang der Komposition ist jedoch ohne Frage das leuchtend blaue, an Yves Klein erinnernde, wie bei einer Collage in die Farbschicht eingearbeitete T-förmige Element. Dabei stellt die Kombination von abstrakten und figuralen Elementen in Tàpies' Kunstverständnis keinen Unterschied dar: "Kunst ist ein Zeichen, ein Ding, das die Realität in unserer geistigen Vorstellung wachruft. So sehe ich auch keinen Gegensatz zwischen Abstraktion und Figuration, solange sie jene Idee von Wirklichkeit in uns evozieren." (Antoni Tàpies 1955, zit. nach: Kritisches Lexikon der Gegenwartskunst, Ausgabe 5, 1989, S. 2) Schon kurz nach ihrer Entstehung wird die Arbeit in der Gruppenausstellung "Magic Blue" in der Fondation Beyeler ausgestellt neben Werken von u. a. Yves Klein, Henri Matisse und Wassily Kandinsky, Maler die auf unterschiedliche Weise in ihrem Schaffen der Farbe Blau huldigten. [AR]
Auch seine Arbeit "Cama i blau" (Katalanisch für "Bein und Blau") von 1993 schöpft aus Tàpies' reichem, selbst erdachten ikonografischen Zeichenrepertoire. Das wiederkehrende Motiv des Kreuzes kombiniert er mit an Zahlen oder Buchstaben erinnernden Symbolen. Im hellen, horizontal über die Bildfläche verlaufenden Element ist eine Art menschliches Bein zu erkennen, das sich reliefartig abhebt und neben Fußabdrücken ebenfalls ein wiederkehrendes Element seines Schaffens darstellt. Blickfang der Komposition ist jedoch ohne Frage das leuchtend blaue, an Yves Klein erinnernde, wie bei einer Collage in die Farbschicht eingearbeitete T-förmige Element. Dabei stellt die Kombination von abstrakten und figuralen Elementen in Tàpies' Kunstverständnis keinen Unterschied dar: "Kunst ist ein Zeichen, ein Ding, das die Realität in unserer geistigen Vorstellung wachruft. So sehe ich auch keinen Gegensatz zwischen Abstraktion und Figuration, solange sie jene Idee von Wirklichkeit in uns evozieren." (Antoni Tàpies 1955, zit. nach: Kritisches Lexikon der Gegenwartskunst, Ausgabe 5, 1989, S. 2) Schon kurz nach ihrer Entstehung wird die Arbeit in der Gruppenausstellung "Magic Blue" in der Fondation Beyeler ausgestellt neben Werken von u. a. Yves Klein, Henri Matisse und Wassily Kandinsky, Maler die auf unterschiedliche Weise in ihrem Schaffen der Farbe Blau huldigten. [AR]
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Antoni Tàpies
Cama i blau, 1993.
Mischtechnik auf Holzplatte
Schätzpreis: € 150.000 - 250.000
Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung zu Antoni Tàpies "Cama i blau"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten, Folgerechtsvergütung fällt an.
Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 1.000.000 Euro: hieraus Aufgeld 34 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 1.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 29 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 1.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 22 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.
Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 1.000.000 Euro: hieraus Aufgeld 29 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 1.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 23 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 1.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer von 7 % erhoben.
Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.
Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.
Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.
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Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 1.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 29 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 1.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
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Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer von 7 % erhoben.
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Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
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Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.
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Louisa von Saucken / Undine Schleifer
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Lot 83 
