Auktion: 604 / Rare Books am 18.05.2026 in Hamburg → Lot 425000750
425000750
Georg Wilhelm Friedrich Hegel
Eigh. Brief. m. U. an einen Geheimrat, 1831.
Schätzpreis: € 2.000
Informationen zu Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung sind ab vier Wochen vor Auktion verfügbar.
425000750
Georg Wilhelm Friedrich Hegel
Eigh. Brief. m. U. an einen Geheimrat, 1831.
Schätzpreis: € 2.000
Informationen zu Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung sind ab vier Wochen vor Auktion verfügbar.
Georg Wilhelm Friedrich Hegel
Philosoph, 1770-1831. Eigenhändiger Brief mit Unterschrift "Prof. Hegel". "Vom Schlößchen am Kreutzberge" [Berlin], 4. September 1831. 2 S. Doppelblatt mit Lacksiegel und eigh. Adresse. 26 : 22 cm.
An den Berliner Mathematiker, Erfinder einer Rechenmaschine und späteren Universitätsprofessor Johann Philipp Gruson. Höfliche Terminabsage mit familiären Details, geschrieben wenige Wochen vor Hegels Tod.
Gruson (1788-1850) ist u. a. der Verfasser des bekannten Supplements zu Eulers Differenzial-Rechnung (1790). Die Verbindung zu Hegel kam vermutlich über Grusons Schwiegersohn zustande, dem Philosophen und Schüler Hegels Karl Rosenkranz (1805-1879).
Hegel sagt ein geplantes gemeinsames Mittagessen mit Gruson und Rosenkranz aufgrund schlechten Wetters und einer Erkrankung seiner Frau kurzfristig ab und bittet um Terminverschiebung. ".. Zugleich bin ich so frey, Sie zu bitten, dem Herrn Director Palmie gefälligst anzeigen zu wollen, daß da ich meine ganze Haushaltung in die Gartenwohnung gezogen, mein Sohn den Besuch des Gymnasiums dermalen aussetzen müsse, wobey ich mich demselben aufs angelegentlichste empfehlen lasse .."
Der Brief dokumentiert somit nicht nur eine alltägliche Absage aus Hegels letzten Lebensmonaten, sondern beleuchtet zugleich das gelehrte Netzwerk im Berlin der 1830er Jahre, in dem Philosophie und Mathematik - personell und familiär - eng miteinander verflochten waren.
- ZUSTAND: Die vierte Seite (Adressfeld) mit Rostspur einer Klammer.
Autograph letter signed "Prof. Hegel". To the Berlin mathematician, inventor of a calculating machine and later university professor Johann Philipp Gruson. Polite cancellation of a of a meeting between Hegel, Gruson, and his student Karl Rosenkranz (Gruson's son-in-law). With family details mentioning his wife and his son, written a few weeks before Hegel's death. 2 pp. (double leaf). With autograph address and wax seal. 26 : 22 cm. - Adress page with rust mark by a paper clip.
Philosoph, 1770-1831. Eigenhändiger Brief mit Unterschrift "Prof. Hegel". "Vom Schlößchen am Kreutzberge" [Berlin], 4. September 1831. 2 S. Doppelblatt mit Lacksiegel und eigh. Adresse. 26 : 22 cm.
An den Berliner Mathematiker, Erfinder einer Rechenmaschine und späteren Universitätsprofessor Johann Philipp Gruson. Höfliche Terminabsage mit familiären Details, geschrieben wenige Wochen vor Hegels Tod.
Gruson (1788-1850) ist u. a. der Verfasser des bekannten Supplements zu Eulers Differenzial-Rechnung (1790). Die Verbindung zu Hegel kam vermutlich über Grusons Schwiegersohn zustande, dem Philosophen und Schüler Hegels Karl Rosenkranz (1805-1879).
Hegel sagt ein geplantes gemeinsames Mittagessen mit Gruson und Rosenkranz aufgrund schlechten Wetters und einer Erkrankung seiner Frau kurzfristig ab und bittet um Terminverschiebung. ".. Zugleich bin ich so frey, Sie zu bitten, dem Herrn Director Palmie gefälligst anzeigen zu wollen, daß da ich meine ganze Haushaltung in die Gartenwohnung gezogen, mein Sohn den Besuch des Gymnasiums dermalen aussetzen müsse, wobey ich mich demselben aufs angelegentlichste empfehlen lasse .."
Der Brief dokumentiert somit nicht nur eine alltägliche Absage aus Hegels letzten Lebensmonaten, sondern beleuchtet zugleich das gelehrte Netzwerk im Berlin der 1830er Jahre, in dem Philosophie und Mathematik - personell und familiär - eng miteinander verflochten waren.
- ZUSTAND: Die vierte Seite (Adressfeld) mit Rostspur einer Klammer.
Autograph letter signed "Prof. Hegel". To the Berlin mathematician, inventor of a calculating machine and later university professor Johann Philipp Gruson. Polite cancellation of a of a meeting between Hegel, Gruson, and his student Karl Rosenkranz (Gruson's son-in-law). With family details mentioning his wife and his son, written a few weeks before Hegel's death. 2 pp. (double leaf). With autograph address and wax seal. 26 : 22 cm. - Adress page with rust mark by a paper clip.
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