316
Max Reger
2 eigh. Briefe m. U. an Otto Leßmann und E. Gutmann, 1903-1912.
Schätzpreis: € 1.000
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Max Reger
2 eigh. Briefe m. U. an Otto Leßmann und E. Gutmann, 1903-1912.
Schätzpreis: € 1.000
Max Reger
Komponist und Orgelvirtuose, 1873-1916. Eigenhändiger Brief mit Unterschrift "Max Reger". München, "Wörthstr. 20I" 29. April 1903. 3 S. Auf Doppelblatt. 22,3 : 14 cm. - Belieg. eigh. Umschlag.
An Otto Leßmann (1844-1918), Musikkritiker und Leiter der Allgemeinen deutschen Musikzeitung in Berlin. Über ein Konzertprogramm.
Anläßlich des 39. Tonkünstlerfestes des Deutschen Musikvereins, das, in Vereinigung mit dem Musikfest des Schweizer Tonkünstlervereins, am 14. Juni desselben Jahres in Basel stattfinden sollte. Regers langjähriger Kollege und Freund, der Organist und spätere Thomaskantor Karl Straube (1873-1950), spielt im Rahmen der Festlichkeiten eine Konzertmatinée im Basler Münster u. a. mit Orgelwerken von Max Reger. ".. Nun eine Bitte, durch deren liebenswürdige Erfüllung ich Ihnen zu lebhaftestem Dank verpflichtet wäre. Mit Herrn Straube habe ich schon des öfteren betr. Programm zum 14. Juni in Basel correspondiert u. ist er wie ich der Ansicht, daß folgendes Programm von M. Reger's Werken für das Kirchenconcert durchaus am Besten ist!
1. op 27 Phantasie für Orgel: 'Ein feste Burg ist unser Gott' / 2 a Drei Choralvorspiele des op 67 für Orgel: 'Vater unser im Himmelreich' - 'Herr, wie du willst, so schick's mit mir' - 'O Haupt voll Blut und Wunden' / 2 b Basso ostinato oder op. 69 (für Orgel) / 3 op 57 Symphonische Phantasie u Fuge (für Orgel). - Es handelt sich doch darum, dem Zuhörer ein klares, anschauliches Bild von meiner Thätikeit als Orgelcomponist zu geben; u das ist nur so möglich! Op 27 geht durchaus sehr schnell; die 3 Choralvorspiele sind je nur 1 Seite lang; der Basso ostinato ist ebenfalls lebhaft; op 57 ist höchstens 18-20 Minuten! Ich bitte Sie daher sehr herzlichst, Ihren grossen Einfluß zu meinen Gunsten aufbieten zu wollen, damit das von Herrn Straube u. mir vorgeschlagene Programm aczeptiert wird! Wie die einzelnen Reger Nummern in das übrige Programm des Kircheconcertes vertheilt werden sollen, steht natürlich im Ermessen der Herren .. "
Von den vorgeschlagenen Stücken wurden schließlich die beiden größeren Orgelkompositionen op. 27 und op. 57 in das Programm des Kirchenkonzertes aufgenommen. Die anspruchsvolle Orgelkomposition op. Nr 57, auch "Inferno-Phantasie" genannt nach Regers Aussage, daß Dantes Inferno ihn zu diesem Werk angeregt habe, bildete sogar den Abschluß des Konzertes. Das harmonisch komplexe, lange Stück stieß bei Zuhörern und Kritikern jedoch auf wenig Verständnis.
- ZUSTAND: Briefkopf mit wenigen Bleistifteintragungen von fremder Hand. - PROVENIENZ: Aus einer bedeutenden französischen Privatsammlung.
Dabei: Derselbe. Eigenhändiger Brief mit Unterschrift an den Konzertagenten Emil Gutmann in Berlin. Meiningen , "Marienstr. 6I", 30. April 1912. 2 S. Auf Doppelblatt. 22,5 : 14 cm. Mit eigh. Umschlag. - Über das Programm eines Orchesterkonzertes in Berlin am 28. Dezember desselben Jahres. Das Konzert, in dem Reger das Berliner Philharmonische Orchester dirigierte, fand im Beethoven-Saal statt. Von seinen eigenen Werken führte Reger op. 123 "Konzert im alten Stil" und op. 125 "Eine romantische Suite" auf.
To Otto Leßmann, music critic and editor of the "Allgemeine deutsche Musikzeitung" in Berlin. On a concert program. Autograph letter signed. - 1 addition. Significant French private collection.
Komponist und Orgelvirtuose, 1873-1916. Eigenhändiger Brief mit Unterschrift "Max Reger". München, "Wörthstr. 20I" 29. April 1903. 3 S. Auf Doppelblatt. 22,3 : 14 cm. - Belieg. eigh. Umschlag.
An Otto Leßmann (1844-1918), Musikkritiker und Leiter der Allgemeinen deutschen Musikzeitung in Berlin. Über ein Konzertprogramm.
Anläßlich des 39. Tonkünstlerfestes des Deutschen Musikvereins, das, in Vereinigung mit dem Musikfest des Schweizer Tonkünstlervereins, am 14. Juni desselben Jahres in Basel stattfinden sollte. Regers langjähriger Kollege und Freund, der Organist und spätere Thomaskantor Karl Straube (1873-1950), spielt im Rahmen der Festlichkeiten eine Konzertmatinée im Basler Münster u. a. mit Orgelwerken von Max Reger. ".. Nun eine Bitte, durch deren liebenswürdige Erfüllung ich Ihnen zu lebhaftestem Dank verpflichtet wäre. Mit Herrn Straube habe ich schon des öfteren betr. Programm zum 14. Juni in Basel correspondiert u. ist er wie ich der Ansicht, daß folgendes Programm von M. Reger's Werken für das Kirchenconcert durchaus am Besten ist!
1. op 27 Phantasie für Orgel: 'Ein feste Burg ist unser Gott' / 2 a Drei Choralvorspiele des op 67 für Orgel: 'Vater unser im Himmelreich' - 'Herr, wie du willst, so schick's mit mir' - 'O Haupt voll Blut und Wunden' / 2 b Basso ostinato oder op. 69 (für Orgel) / 3 op 57 Symphonische Phantasie u Fuge (für Orgel). - Es handelt sich doch darum, dem Zuhörer ein klares, anschauliches Bild von meiner Thätikeit als Orgelcomponist zu geben; u das ist nur so möglich! Op 27 geht durchaus sehr schnell; die 3 Choralvorspiele sind je nur 1 Seite lang; der Basso ostinato ist ebenfalls lebhaft; op 57 ist höchstens 18-20 Minuten! Ich bitte Sie daher sehr herzlichst, Ihren grossen Einfluß zu meinen Gunsten aufbieten zu wollen, damit das von Herrn Straube u. mir vorgeschlagene Programm aczeptiert wird! Wie die einzelnen Reger Nummern in das übrige Programm des Kircheconcertes vertheilt werden sollen, steht natürlich im Ermessen der Herren .. "
Von den vorgeschlagenen Stücken wurden schließlich die beiden größeren Orgelkompositionen op. 27 und op. 57 in das Programm des Kirchenkonzertes aufgenommen. Die anspruchsvolle Orgelkomposition op. Nr 57, auch "Inferno-Phantasie" genannt nach Regers Aussage, daß Dantes Inferno ihn zu diesem Werk angeregt habe, bildete sogar den Abschluß des Konzertes. Das harmonisch komplexe, lange Stück stieß bei Zuhörern und Kritikern jedoch auf wenig Verständnis.
- ZUSTAND: Briefkopf mit wenigen Bleistifteintragungen von fremder Hand. - PROVENIENZ: Aus einer bedeutenden französischen Privatsammlung.
Dabei: Derselbe. Eigenhändiger Brief mit Unterschrift an den Konzertagenten Emil Gutmann in Berlin. Meiningen , "Marienstr. 6I", 30. April 1912. 2 S. Auf Doppelblatt. 22,5 : 14 cm. Mit eigh. Umschlag. - Über das Programm eines Orchesterkonzertes in Berlin am 28. Dezember desselben Jahres. Das Konzert, in dem Reger das Berliner Philharmonische Orchester dirigierte, fand im Beethoven-Saal statt. Von seinen eigenen Werken führte Reger op. 123 "Konzert im alten Stil" und op. 125 "Eine romantische Suite" auf.
To Otto Leßmann, music critic and editor of the "Allgemeine deutsche Musikzeitung" in Berlin. On a concert program. Autograph letter signed. - 1 addition. Significant French private collection.
Aufgeld und Steuern zu Max Reger "2 eigh. Briefe m. U. an Otto Leßmann und E. Gutmann"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten.
Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlag bis einschließlich € 200.000: 34 % Aufgeld.
Zuschläge über € 200.000: Teilbeträge bis einschließlich € 200.000 34 %, Teilbeträge über € 200.000 29 % Aufgeld.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.
Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlag bis einschließlich € 200.000: 27 %.
Zuschläge über € 200.000: Teilbeträge bis einschließlich € 200.000 27%, Teilbeträge über € 200.000 22 % Aufgeld.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer von 7 % erhoben.
Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.
Berechnung bei Differenzbesteuerung:
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Zuschläge über € 200.000: Teilbeträge bis einschließlich € 200.000 34 %, Teilbeträge über € 200.000 29 % Aufgeld.
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