Auktion: 604 / Rare Books am 18.05.2026 in Hamburg → Lot 426000081

426000081
Nicolaes Witsen
Aeloude en hedendaegsche Scheeps-Bouw en Bestier, 1671.
Schätzpreis: € 2.500
Informationen zu Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung sind ab vier Wochen vor Auktion verfügbar.
426000081
Nicolaes Witsen
Aeloude en hedendaegsche Scheeps-Bouw en Bestier, 1671.
Schätzpreis: € 2.500
Informationen zu Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung sind ab vier Wochen vor Auktion verfügbar.
Nicolaes Witsen
Aeloude en hedendaegsche scheeps-bouw en bestier. Amsterdam, C. Commelijn, Broer und J. Appelaer 1671.
Hervorragendes Quellenwerk zum niederländischen Schiffsbau im 17. Jahrhundert.
Zweiter Druck der ersten Ausgabe, ohne das Blatt mit den Seiten 475/476. Dieses Blatt wurde in dem zweiten Druck bewußt aus politischen Gründen weggelassen, da dort die Schlacht von Chatham beschrieben wurde. Laut dem Katalog des Niederländischen Schiffahrtsmuseums existieren Textabweichungen in den verschiedenen Exemplaren: "De tekst van het werk is niet in alle Exemplaren dezelfde" (NHSM). - Vorliegendes Werk mit zahlreichen detaillierten Beschreibungen und anschaulichen Illustrationen sowie einem historischen Überblick über die Schiffahrt und den Schiffsbau seit der Antike, mit Bautechniken, Konstruktionsweisen, Schiffstypen und -architektur aus zahlreichen Ländern der Erde, die der Verfasser teils auf seinen Reisen selbst kennengelernt hat. Der Gelehrte und Amsterdamer Bürgermeister Nicolaes Witsen (ca. 1640-1717) war unter anderem auch Gesandter am russischen Hof. Seine schiffsbautechnischen Kenntnisse brachten ihn in Kontakt mit Zar Peter dem Großen, der 1697 durch Witsens Vermittlung als Zimmermann inkognito auf den Werften von Amsterdam und Zaandam anheuerte.
EINBAND: Halblederband d. Zt. 34,5 : 22 cm. - ILLUSTRATION: Mit gestochenem Titel von R. de Hooghe, gestochenem Porträt und 113 Kupfertafeln, davon 1 doppelblattgroß und 9 in kleinerem Format. - KOLLATION: 8 Bll., 516 (recte 514), 40 S. (Appendix), 2 Bll. - ZUSTAND: Unbeschnittenes Exemplar, in den Rändern tls. etw. schmutz- und vereinz. wasserfl., 3 kl. Taf. gelöst, doppelblattgr. Taf. hinterlegt und dadurch leimschattig. Einbd. beschabt, Rücken mit größeren Fehlstellen.
LITERATUR: Nederl. Scheepvaart Mus. S. 743. - Wouter Nijhoff, De anglophobie van N. Witsen. In: Het Book, Jg. 14, 1925, S. 88ff. - Landwehr, R. de. Hooghe 16 (gibt 112 Taf. an). - Vgl. Poggendorff II, 1344 (lateinischer Titel). - Nicht bei Polak und in den einschlägigen technischen Bibliographien.
A classical book on ship-building, profusely illustrated. Scarce, not mentioned in most bibliographies. Second issue of the first edition, without p. 475/476 (which were left out in the second issue for political reasons) describing the battle of Chatham. With engr. title by R. de Hooghe, engr. portrait and 113 engr. plates. Contemp. haf calf. - Untrimmed copy, some soiling and occasional water staining along the edges, 3 small plates detached, double-page plate backed and therefore gluestained. Binding scraped, spine with larger defective spots.
Aeloude en hedendaegsche scheeps-bouw en bestier. Amsterdam, C. Commelijn, Broer und J. Appelaer 1671.
Hervorragendes Quellenwerk zum niederländischen Schiffsbau im 17. Jahrhundert.
Zweiter Druck der ersten Ausgabe, ohne das Blatt mit den Seiten 475/476. Dieses Blatt wurde in dem zweiten Druck bewußt aus politischen Gründen weggelassen, da dort die Schlacht von Chatham beschrieben wurde. Laut dem Katalog des Niederländischen Schiffahrtsmuseums existieren Textabweichungen in den verschiedenen Exemplaren: "De tekst van het werk is niet in alle Exemplaren dezelfde" (NHSM). - Vorliegendes Werk mit zahlreichen detaillierten Beschreibungen und anschaulichen Illustrationen sowie einem historischen Überblick über die Schiffahrt und den Schiffsbau seit der Antike, mit Bautechniken, Konstruktionsweisen, Schiffstypen und -architektur aus zahlreichen Ländern der Erde, die der Verfasser teils auf seinen Reisen selbst kennengelernt hat. Der Gelehrte und Amsterdamer Bürgermeister Nicolaes Witsen (ca. 1640-1717) war unter anderem auch Gesandter am russischen Hof. Seine schiffsbautechnischen Kenntnisse brachten ihn in Kontakt mit Zar Peter dem Großen, der 1697 durch Witsens Vermittlung als Zimmermann inkognito auf den Werften von Amsterdam und Zaandam anheuerte.
EINBAND: Halblederband d. Zt. 34,5 : 22 cm. - ILLUSTRATION: Mit gestochenem Titel von R. de Hooghe, gestochenem Porträt und 113 Kupfertafeln, davon 1 doppelblattgroß und 9 in kleinerem Format. - KOLLATION: 8 Bll., 516 (recte 514), 40 S. (Appendix), 2 Bll. - ZUSTAND: Unbeschnittenes Exemplar, in den Rändern tls. etw. schmutz- und vereinz. wasserfl., 3 kl. Taf. gelöst, doppelblattgr. Taf. hinterlegt und dadurch leimschattig. Einbd. beschabt, Rücken mit größeren Fehlstellen.
LITERATUR: Nederl. Scheepvaart Mus. S. 743. - Wouter Nijhoff, De anglophobie van N. Witsen. In: Het Book, Jg. 14, 1925, S. 88ff. - Landwehr, R. de. Hooghe 16 (gibt 112 Taf. an). - Vgl. Poggendorff II, 1344 (lateinischer Titel). - Nicht bei Polak und in den einschlägigen technischen Bibliographien.
A classical book on ship-building, profusely illustrated. Scarce, not mentioned in most bibliographies. Second issue of the first edition, without p. 475/476 (which were left out in the second issue for political reasons) describing the battle of Chatham. With engr. title by R. de Hooghe, engr. portrait and 113 engr. plates. Contemp. haf calf. - Untrimmed copy, some soiling and occasional water staining along the edges, 3 small plates detached, double-page plate backed and therefore gluestained. Binding scraped, spine with larger defective spots.
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